Kasseler Stadtverordnetensitzung

Krise der Regiotram war kein Thema bei Stadtverordneten

Kassel. Aufklärung über die Schwierigkeiten beim Betrieb der Regiotram wollten die Kasseler Linken in der Stadtverordnetenversammlung haben - bekamen sie aber nicht.

Kurzfristig versuchten sie am Montag einen entsprechenden Antrag auf die Tagesordnung zu setzen, was von der Mehrheit der übrigen Fraktionen abgelehnt wurde. Die Linken wollen vom Magistrat wissen, warum die Regiotram-Gesellschaft (RTG) als anteilige Tochter der stadteigenen Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) „nicht in der Lage ist, einen geregelten Regiotram-Betrieb zu organisieren“.

Hoher Krankenstand

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Durch einen außergewöhnlich hohen Krankenstand bei den Fahrern war es in den vergangenen Wochen zu größeren Einschränkungen bei der Regiotram gekommen. Der Verkehr auf einigen Linien musste zeitweise mit Bussen überbrückt werden.

In ihrer Antragsbegründung befürchteten die Linken nicht nur einen Image- und Nutzungsschaden für den öffentlichen Nahverkehr. Auch ein wirtschaftlicher Schaden für die Stadt sei nicht auszuschließen.

Nun wollen die Kasseler Linken die Regiotram in einem neuen Antrag, der dann zunächst in den zuständigen Ausschüssen behandelt wird, zum Thema machen, kündigte Fraktionsmitglied Axel Selbert an. (clm)

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