Fünf Fachleute stehen Rede und Antwort

Stadtvillen sind vielen ein Dorn im Auge - Heute HNA-Lesertreff

Streit am Mulang: Beim Bau dieser beiden Stadtvillen an der Kurhausstraße war die Stadt dem Investor mit einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan weit entgegengekommen. Laut Verwaltungsgerichtshof haben die Stadtplaner dabei grobe Fehler gemacht und Rechte verletzt. Jetzt muss die Stadt den Nachbarn entschädigen, aber die Häuser dürfen stehen bleiben. Archivfoto: Ludwig

Wohnen in Kassel ist wieder gefragt. Die Einwohnerzahl steigt, es werden eifrig Wohnungen gebaut. Für viele Stadtbewohner verkehrt sich diese gute Nachricht aber ins Gegenteil.

Sie sehen mit Schrecken in ihrer Nachbarschaft große Mehrfamilienhäuser entstehen, obwohl es rundherum nur wesentlich kleinere Wohnhäuser gibt. Der Neubau von imposanten Stadtvillen sorgt in vielen Stadtteilen für Ärger und hitzige Diskussionen. Die umstrittenen Neubauten sind Thema beim HNA-Lesertreff am heutigen Donnerstag, 16. Juli, ab 19 Uhr im Bürgersaal des Kasseler Rathauses. Fünf Fachleute werden den Zuhörern dabei Rede und Antwort stehen.

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Auf dem Podium diskutieren der Leiter des städtischen Amtes für Stadtplanung, Bauaufsicht und Denkmalschutz, Volker Mohr. Mit dabei sind der von einem Stadtvilla-Neubau auf dem Nachbargrundstück betroffene Hauseigentümer Wolfgang Koch aus Harleshausen und die Kasseler Immobilienfachwirtin und Projektentwicklerin Ricarda Frede. Stadtbaurat Christof Nolda wird aus familiären Gründen nicht an dem Lesertreff teilnehmen können.

Mitdiskutieren werden auch die Kasseler Architekten Professor Alexander Reichel und Hannelore Hafer. Sie hat ein alternatives Konzept entwickelt, wie Wohnquartiere in Gartensiedlungen wie zum Beispiel im Stadtteil Harleshausen auch ohne den Bau von überdimensionalen mehrgeschossigen Stadtvillen erweitert werden und künftig mehr Bewohner aufnehmen können.

Einlass zum HNA-Lesertreff im Bürgersaal ist ab 18.30 Uhr. Die Veranstaltung wird um 21 Uhr beendet. Der Eintritt ist frei.

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