Anbauteil wird mit großen Kränen über die Moritzstraße gehoben

Kräne richteten Stahlkonstruktion für Mensa-Anbau auf - Moritzstraße gesperrt

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85 Tonnen in der Schwebe: Die 75 Meter lange Stahlträgerkonstruktion wird heute über die Moritzstraße bugsiert und an der Mensa montiert. Sie wird Teil des neuen Speisesaals.

Kassel. 200 Meter in zwei Tagen: Am Freitag hat der Transport der 85 Tonnen schweren Stahlträgerkonstruktion begonnen, die in den vergangenen zehn Tagen auf dem Baufeld vor dem K 19 an der Moritzstraße zusammengeschweißt wurde.

Das 75 Meter lange Bauteil ist für den Anbau des neuen Speisesaals der Zentralmensa nötig, der entlang der Ahna entstehen und Platz für 430 weitere Esser auf dem Campus schaffen soll.

Am Freitagvormittag wurde das riesige Metallteil von zwei Kränen aufgerichtet und dann im Lauf des Tages an 400 Kilogramm schweren Seilen schwebend bis zur Bordsteinkante der Moritzstraße bugsiert. Den Kraftakt verfolgten etwa zwei Dutzend Schaulustige am Baustellenzaun. Insgesamt vier Autokräne sind für den kurzen Weg des Schwergewichts vom gegenüberliegenden Montageplatz bis zur Mensa nötig. Diese reichen sich gewissermaßen das mächtige Stahltragwerk abschnittsweise zu.

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Am Samstagmorgen ab 8 Uhr wird das an eine Brückenkonstruktion erinnernde Teil über die voll gesperrte Moritzstraße befördert. Am frühen Nachmittag soll es seinen Bestimmungsort an der Seite des bestehenden Mensagebäudes erreicht haben, steckt Montageleiter Ronald Bock von der Profil Stahl- und Metallbau GmbH (Jessen) den Zeitplan ab. Dann wird das fachwerkartig konstruierte Teil mit seitlich angebrachten Stahlträgern befestigt.

Am Sonntagmittag soll die Aktion abgeschlossen sein. Bis zum Abbau der Kräne wird die Moritzstraße aber voll gesperrt bleiben (Freigabe vermutlich Sonntag, 20 Uhr).

Anfang März wird auf dem Bauplatz jenseits der Moritzstraße mit den Schweißarbeiten für eine zweite Stahlachse begonnen. Diese soll am 30. März über die Straße auf den Weg zur Mensa geschickt werden. Dann wird erneut eine Vollsperrung nötig.

Von Katja Rudolph

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