Starkregen in Kassel: Niederschlag nicht so heftig wie Anfang Juni, dafür aber länger

Kassel. 47 Liter Regen sind am Sonntag auf den Quadratmeter in Kassel hinuntergegangen. Diese Mengen hat der städtische Eigenbetrieb Kasselwasser an seinen zehn Stationen gemessen. Am stärksten regnete es demnach im Osten der Stadt, sagte Pressesprecher Karsten Köhler.

„Innerhalb einer Stunde wurden hier Wassermengen bis zu 35 Liter je Quadratmeter aufgezeichnet.“ Im Vergleich zu dem Unwetter Anfang Juni regnete es am Sonntag deutlich länger, aber nicht ganz so heftig. „Dadurch ist die Regenmenge, die von den Kanälen zu fassen war, aber in etwa vergleichbar - auch wenn es subjektiv nicht so schlimm wie im Juni erschien“, so Köhler. Zwei so außergewöhnliche Regenereignisse in wenigen Wochen sei statistisch gesehen „immer noch relativ unauffällig“.

Regenereignisse wie am Sonntag werden als 5-10-jährige Ereignis gekennzeichnet. Dabei könne und dürfe sich auch aus rechtlicher Sicht Wasser im Kanal zurückstauen, sagte Köhler. Probleme könnten bei Bauten entstehen, "die nicht mit entsprechenden Rückstausicherungen versehen sind". Kasselwasser biete Beratungen zum Einbau wirkungsvoller Rückstausicherung. Auf www.kasselwasser.de finden sich dazu Informationen und Ansprechpartner. (clm)

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