Stau-Pause bis Anfang April

Dresdener Straße: Keine Baustelle im Winter

Freie Fahrt auf der Dresdener Straße: Seit gestern ist die Brückenbaustelle komplett abgebaut. Alle vier Spuren sind wieder frei. Foto: Zgoll

Kassel. Die Brückensanierung an der Dresdener Straße über der Fulda-Flutmulde macht Pause. Seit heute rollt der Verkehr wieder jeweils zweispurig stadtein- und -auswärts. Das ist vor allem für Pendler wichtig, die die A7-Autobahnanschlussstelle Kassel-Nord nutzen.

Einzig der Einbau neuer Mittelleitplanken zwischen Mündener Straße (bei SMA) und der Anschlussstelle Kassel-Nord kann noch vereinzelt zu Staus führen. „Aber auch diese Arbeiten werden noch vor Weihnachten abgeschlossen sein“, sagt Horst Sinemus, Sprecher von HessenMobil.

„In Sachen Brückenreparatur haben die beauftragten Firmen toll gearbeitet. Alles ist nach Zeitplan gelaufen“, sagt Sinemus. Seit Ende des Hessentages wurde die stadtauswärts führende Brückenhälfte saniert. Herzstück der Arbeiten waren die Übergangskonstruktionen von der Brücke zur Straße. Diese Konstruktionen fangen bei Temperaturschwankungen die Dehn- und Stauchbewegungen der Brücke auf. „Nach fast 40 Jahren geht so etwas einfach kaputt“, sagt Sinemus. Repariert wurden auch die Außen und Innensäume des Bauwerks. Eingetretenes Wasser hatte den Beton spröde werden lassen.

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Auch ist HessenMobil mit den Konsequenzen für den Verkehr zufrieden. „Zwar hat es Staus gegeben, diese sind aber nie so extrem ausgefallen, wie man es bei solch einer stark befahrenen Straße hätte vermuten müssen“, sagt Sinemus. Das Verhalten der Autofahrer sei vorbildlich gewesen. „Es wurde langsam gefahren, und auch das Einfädeln nach dem Reißverschlussprinzip vor den einspurigen Verengungen wurde beherzigt.“

Nun kann der Verkehr wieder bis etwa Anfang April 2014 flüssig über die Flutmuldenbrücke rollen. Dann allerdings wird die Baustelle erneut eingerichtet – dann auf der anderen Brückenseite. „Denn auch der stadteinwärtige Brückenteil weist starke Schäden auf, die repariert werden müssen“, sagt Sinemus. In Sachen Staugefahr wiederhole sich das Spiel, erneut werde dem Verkehr in beiden Richtungen jeweils nur eine Spur zur Verfügung stehen. „Erst Ende Juli wird die Brücke dann komplett fertig sein“, sagt Sinemus.

Insgesamt kostet die Reparatur der Brücke 2,2 Millionen Euro kosten. (bon)

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