Fußmarsch zur Kundgebung

Staus wegen Warnstreik am Dienstag in Kassel: Bahnen bleiben im Depot

Kassel. Bereits ab drei Uhr in der Nacht zum kommenden Dienstag sind die Fahrer der KVG zum Warnstreik aufgerufen. Ab dem frühen Morgen wird es deshalb zu Ausfällen kommen.

Aktuelle Informationen rund um den Warnstreik gibt es am Dienstag auf www.kassel-live.de, Radio HNA und auf HNA.de

Wer sonst mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit oder zur Schule fährt, muss sich darauf einstellen. Die Gewerkschaft Ver.di, die zu dem Warnstreik aufgerufen hat, geht davon aus, dass den ganzen Tag über keine Bahnen und Busse fahren. Im innerstädtischen Verkehr werden nach Informationen der Gewerkschaft auch keine Regiotrams fahren. Am Kulturbahnhof sei für die Trams Endstation.

Start in Bettenhausen

Und so sieht das Programm am Dienstag aus: 

Im Betriebshof Ost der KVG an der Sandershäuser Straße (Bettenhausen) treffen sich ab dem frühen Morgen die Mitarbeiter, die am Warnstreik teilnehmen. Von dort geht es zu Fuß über die Leipziger Straße, den Platz der Deutschen Einheit, die Fuldabrücke, den Altmarkt und den Steinweg bis zum Rathaus. Auf dieser Achse ist im Berufsverkehr ohnehin jede Menge los. Neben den Baustellen an der Trompete und der Friedrich-Ebert-Straße ist ab acht Uhr mit weiteren massiven Behinderungen zu rechnen.

Wilhelmshöher Allee dicht

Dafür wird auch der zweite Demonstrationszug sorgen, der am Sitz der Städtischen Werke (Königstor) startet und über die Wilhelmshöher Allee zum Rathaus unterwegs ist.

Um 10 Uhr findet vor dem Rathaus eine Kundgebung mit Christine Behle vom Ver.di-Bundesvorstand statt.

Von der Oberen Königsstraße werden sich die Teilnehmer des Warnstreiks gegen 11.30 Uhr auf den Weg zu einer weiteren Veranstaltung am Kulturbahnhof machen. Auf dem Weg von der Fünffensterstraße über den Ständeplatz bis zum Bahnhof ist erneut mit Behinderungen zu rechnen.

Weitere Streikrunde

Nach bislang unbestätigten Meldungen soll es am Mittwoch, 26. März, einen weiteren Warnstreik geben. Dann werden wahrscheinlich auch die Mitarbeiter in den Krankenhäusern und bei der Sparkasse zur Teilnahme aufgefordert. (tos)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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