Rekord und altes Platzproblem

Auf dem Campus wird es eng: Uni stellt sich auf 24.000 Studenten ein

Kassel. Die Universität Kassel  steuert erneut auf einen Rekord zu: Für das bevorstehende Semester, das im Oktober beginnt, rechnet die Hochschule mit etwa 24.000 Studenten. Die bisherige Höchstzahl lag im vergangenen Wintersemester bei 22.877 Studierenden. Es wird also noch mal voller auf dem Campus.

„Wir werden weiter unter Volllast arbeiten“, sagt Uni-Sprecher Sebastian Mense. Seit Jahren leidet die Hochschule unter Raumnot. Das neue Hörsaalzentrum wird wegen Bauverzögerungen erst zum Sommersemester 2015 fertig - erst dann ist Entspannung in Sicht. Dieses Semester muss die Hochschule weiterhin externe Räumlichkeiten anmieten, darunter auch Kino-Säle.

Der Anstieg der Studierendenzahlen ist zwar gewiss. Denn jedes Jahr kommen mehr neue Studenten, als Absolventen die Uni verlassen. Mit 23 054 Anträgen für die zulassungsbeschränkten Studienplätze ist der Bewerberansturm im Vergleich zum Vorjahr jedoch um 12 Prozent gesunken. In den vergangenen beiden Jahren waren die Bewerberzahlen wegen der doppelten Abiturjahrgänge in die Höhe geschnellt.

„Wir bewegen uns weiterhin auf extrem hohem Niveau“, betont Mario Keim, Leiter des Studierendensekretariats. Mehr als sieben Bewerbungen kommen auf einen der 3193 begehrten Plätze in den mit Numerus clausus (NC) belegten Fächern. Besonders gefragt ist der Bachelor-Studiengang Psychologie: Hier kommen sogar 36 Bewerber auf einen der 80 Studienplätze. Die Einschreibungen für die offenen Studiengänge laufen derzeit noch.

Auch der Wettbewerb um die rund 400 frei werdenden Wohnheimplätze ist groß. Dem Studentenwerk liegen mehr als 1000 Bewerbungen vor. Derzeit laufen unter Hochdruck die letzten Bauarbeiten für das neue Wohnheim auf dem Campus, damit dort noch im Oktober 137 Studenten einziehen können.

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