Verdacht auf Blindgänger besteht weiterhin

Bomben aus dem Krieg? Auf dem Stock-Platz sind 34 Stellen auffällig

Wehlheiden. Liegen im Georg-Stock-Stockplatz in Wehlheiden nicht detonierte Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg? Bei der Untersuchung des Platzes auf mögliche Blindgänger seien 34 auffällige Stellen, so genannte Anomalie, im Erdreich festgestellt worden.

Das teilt Ingo Happel-Emrich, Sprecher der Stadt, mit. Diese müssten nun näher untersucht werden und dafür aufgegraben werden.

Daher bleibe der Georg-Stock-Platz weiterhin gesperrt, so dass die Wehlheider Kirmes in diesem Jahr vom 15. bis 18. August dort nicht stattfinden kann.

„Wir können nach der abgeschlossenen ersten Untersuchungsstufe durch das beauftragte Spezialunternehmen noch nicht sagen, ob sich hinter einem oder mehreren der identifizierten Punkte tatsächlich Sprengkörper verbergen. Im Zweifel hat die Sicherheit für die Öffentlichkeit unbedingten Vorrang“, sagt Happel-Emrich.

Der Kampfmittelräumdienst, der beim Regierungspräsidium Darmstadt angesiedelt ist, hatte der Stadt Kassel empfohlen, den Platz auf mögliche Kampfmittel im Erdreich auf Blindgänger zu untersuchen. Die Stadt hatte daraufhin im Mai ein Spezialunternehmen mit der Sondierung beauftragt.

Bereits Anfang Mai hatte die Stadt vorsorglich auch das Gespräch mit der Kirmesgemeinschaft der TG Wehlheiden gesucht, um Ausweichflächen zu finden, insbesondere für die schweren Fahrgeschäfte. Auch wenn das Risiko einer zufälligen Detonation eines Blindgängers vermutlich gering sei, bleibe der Platz für Veranstaltungen wie zum Beispiel den Flohmarkt gesperrt, ebenso für Fußgänger. (use)

Rubriklistenbild: © dpa

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