Zu schwer und zu lang: Autobahnpolizei bemängelte fünf weitere Lastwagen

Stopp für zwölf Schwertransporte

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Fahrt beendet: Die Polizei stoppte Donnerstagabend fünf Schwerlaster. Zwei von ihnen stehen an der Frankfurter Straße.

Kassel. In zwei Tagen hat die Baunataler Autobahnpolizei zwölf Schwertransporte gestoppt, die zu schwer, zu lang und zum Teil technisch nicht einwandfrei waren.

Nachdem am Mittwoch bereits auf der A7 am Hasselberg sieben polnischen Transporten mit alten Windkraftanlagen die Weiterfahrt verboten wurde, hat die Polizei am Donnerstag fünf Sattelzüge mit Betonfertigteilen erwischt. Weil sie schwerer und länger waren als in der Genehmigung vorgesehen, müssen die Fahrer nun auf neue Genehmigungen warten.

Die fünf am Donnerstagabend gestoppten Sattelzüge waren von Heringen zu einer Dortmunder Brauerei unterwegs. Zwei der Transporte gerieten in eine Polizeikontrolle an der A49-Ausfahrt Kassel-Niederzwehren. Dort stellten die Beamten die Verstöße fest. Auch die Achslast der bis zu 90 Tonnen schweren Kolosse war bis zu 20 Prozent überschritten worden.

Die drei übrigen Sattelzüge hatten die Polizeikontrollen offenbar umfahren, sagt Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch. Sie konnten später am Westkreuz-Kassel und auf der A44, Rastanlage Bühleck, gestoppt werden.

Die Fahrer müssen mit einem Bußgeld zwischen 60 und 100 Euro rechnen. Die verantwortliche Firma mit 200 Euro pro Schwertransport.

Noch nichts Neues gibt es von den sieben Lkw, für die am Mittwoch auf der A7 am Hasselberg Endstation war. Die dort festgestellten technischen Mängel hat die Transportfirma noch nicht behoben. Erst nächste Woche sollen Techniker aus Polen eintreffen. Dann werden auch Kräne nötig sein, um die geladenen Windräder umladen zu können.

Weil es sich dort um ausländische Fahrzeuge und Fahrer handelt, beträgt die Sicherheitsleistung bis zu 250 Euro pro Schwerlaster. (bal)

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