Ver.di: Arbeitsniederlegung am Donnerstag

Streik: Busse und Trams bleiben stehen, Kitas dicht

Kassel. Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di ruft die Mitarbeiter des öffentlichen Diensts für Donnerstag, 8. März, zu einem Warnstreik in Nordhessen auf.

Der öffentliche Nahverkehr, Kitas, die Stadtverwaltung und kommunale Schwimmbäder sind davon betroffen. Auch im Klinikum Kassel wird gestreikt.

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Warnstreiks legen öffentliches Leben lahm

Laut Heidi Hamdad, Sprecherin der Kasseler Verkehrs- und Versorgungsbetriebe (KVV) werden die 1900 Mitarbeiter ihre Arbeit niederlegen. Kundencenter der KVG und Städtischen Werke bleiben geschlossen, Busse und Bahnen der KVG bleiben im Depot, auch bei der Regionalbahn Kassel (RBK) wird gestreikt. Die Regiotrams werden vermutlich nur bis zum Hauptbahnhof fahren. Es sei noch nicht klar, ob die privaten Busse von HLB, RKH und Surf nach Plan fahren. Hans-Jürgen Schweinsberg, Sprecher der Stadt Kassel, weist darauf hin, dass einige Kitas möglicherweise geschlossen bleiben.

Chaos in den Städten: Warnstreik im öffentlichen Dienst

Nichts geht mehr... © dpa
Am Hauptbahnhof in Frankfurt am Main warten Passanten in einer langen Schlange am Taxistand. © dapd
Wegen eines Warnstreiks der U- und Straßenbahnfahrer kommt es zu erheblichen Problemen im Nahverkehr. © dapd
Der Grund für die langen Warteschlangen an den Taxiständen: Die Angestellten im oeffentlichen Dienst machen mit einem ersten Warnstreik Druck auf den Arbeitgeber. © dpa
Die Straßenbahnfahrer legten am Montagmorgen ihre Arbeit nieder. © dpa
Zahlreiche Angestellte des oeffentlichen Dienstes in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben am Montag ihre Arbeit niedergelegt. © dapd
Auch die Kitas - wie hier das "Haus der Jugend" in Mainz - blieben am Montagmorgen geschlossen. © dapd
Die Mütter mussten ihre Kinder wieder mit nach Hause nehmen. © dapd

„Unser Streik richtet sich nicht gegen die Bürger und wir bitten um Verständnis“, sagt Gisela Horstmann von ver.di. „Erzieher, Krankenpfleger, Verwaltungsbeschäftigte, Tramwagenfahrer oder Straßenreiniger -- sie alle sind eine ordentliche Einkommensverbesserung wert und die Arbeitgeber bewegen sich nicht.“ Ver.di hat in der Tarifrunde 6,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens 200 Euro, gefordert. (use)

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