Streit um Freibäder: SPD sieht Grüne unter Zugzwang

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Das Freibad Wilhelmshöhe

Kassel. Die Kasseler SPD-Fraktion sieht in der Debatte um die Freibäder nun die anderen Parteien in der Pflicht.

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Nachdem sich die Sozialdemokraten mit der Idee aus der Deckung gewagt haben, das Bad in Wilhelmshöhe zu schließen und das in Harleshausen zu sanieren, müssten die Kritiker des SPD-Vorschlags nun Alternativen aufzeigen. Das zielt besonders auf den grünen Bündnispartner.

Dabei machte die Fraktionsspitze deutlich, dass in erster Linie auf eine politische Lösung setzt. Man werde das Thema in das Stadtparlament einbringen und dort nach Mehrheiten suchen. Ein Bürgerentscheid sei nur eine Notlösung, wenn die Situation festgefahren bleibe.

Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel (SPD) spricht sich klar für den SPD-Vorstoß aus. Er sagte auch, dass man bei der Lösung nicht zwangsläufig auf eine Sanierung des Freibades in Harleshausen festgelegt sei.

Einen Bad-Neubau in einem anderen Stadtteil hält die SPD-Fraktion für denkbar. „Wenn es einen vernünftigen Vorschlag gibt, werden wir darüber reden“, sagt Fraktionschef Uwe Frankenberger. Unterdessen wehrt sich die Stadt gegen Kritik aus Wilhelmshöhe: Dort hatte der Vorsitzende des Schwimmbad-Fördervereins betont, dass eine Sanierung des dortigen Bades sehr viel günstiger zu machen sei. Das sei „absolut unseriös“, sagte Barthel.   (gör)

Bilder aus dem Freibad Wilhelmshöhe

Impressionen aus dem Freibad Wilhelmshöhe

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