Wilhelmshöhe

Streit um Bank im Bahnhof: Rentner bedroht Familienvater mit Klappmesser

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Sind Koffer wichtiger als Kinder? Der Streit um eine Sitzbank im Kasseler Bahnhof Wilhelmshöhe ist jedenfalls am Samstagmittag um 12.30 Uhr eskaliert.

Nach einer verbalen Auseinandersetzung bedrohte ein 64-jähriger Mann aus Suhl (Thüringen) einen 31-jährigen Familienvater aus Bruchköbel (Main-Kinzig-Kreis) mit einem Messer.

Der jüngere Mann war mit seinen beiden Töchtern im Alter von elf und drei Jahren auf Reisen, teilt Klaus Arend, Sprecher der Bundespolizei, mit. Die Kinder des Bruchköblers wollten sich auf eine Bank im Bereich der Bahnhofshalle setzen. Diese war allerdings zum Teil mit dem Gepäck des Rentners aus Thüringen belegt.

Dass die Mädchen sich dort hinsetzen wollten, sei dem 64-Jährigen offensichtlich gegen den Strich gegangen. Mit dem Vater der beiden, der den Vorfall bemerkte, geriet

der Mann aus Suhl daraufhin in Streit. Plötzlich habe er ein Klappmesser aus der Tasche gezogen und den 31-Jährigen damit bedroht. Zum Glück sei aber niemand verletzt worden.

Bahnmitarbeiter verständigten daraufhin die Bundespolizei. Beamte der Bundespolizeiinspektion Kassel stellten die Identität der Beteiligten fest. Das Messer des 64-Jährigen wurde sichergestellt.

Gegen den Mann hat die Bundespolizeiinspektion Kassel ein Strafverfahren eingeleitet. 

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