Zoff im Zug

Streit um Maske endet mitWunde am Kopf

Kassel/Marburg – Weil sich ein 50-Jähriger weigerte, eine Maske zu tragen, kam es am Dienstagmittag in einem Zug, der von Kassel in Richtung Marburg fuhr, zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.

Nach Angaben von Klaus Arend, Sprecher der Bundespolizei, hatte eine Zugbegleiterin zunächst den 50-jährigen Fahrgast aus Kassel aufgefordert, die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Als dieser sich weigerte, eine Maske zu tragen, habe sich ein 44-jähriger Fahrgast aus Kassel eingemischt, um die Bahnmitarbeiterin zu unterstützten. Daraufhin sei es zu einem Handgemenge zwischen beiden Männern gekommen, die dabei beide auf dem Boden landeten. Der 50-Jährige erlitt eine Platzwunde am Kopf. Die Zugbegleiterin verständigte die Bundespolizei.

Der 50-Jährige kam anschließend zur ambulanten Behandlung in ein Marburger Krankenhaus. Die Bundespolizeiinspektion hat gegen beide Männer ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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