Bei Verstößen bis zu 500 Euro Bußgeld

Streusalz darf in Kassel nur in Ausnahmen benutzt werden

Streusalz ist nur in Ausnahmefällen erlaubt.
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Streusalz ist nur in Ausnahmefällen erlaubt.

Der Winter hat Kassel in diesen Tagen im Griff. HNA-Leser hatten beobachtet, dass einige Anwohner selbst bei leichten Schneefällen Auftausalz verwenden. Dies ist laut Winterdienstsatzung der Stadt Kassel aus Umweltschutzgründen aber nur in Ausnahmen erlaubt.

Kassel - In der Kasseler Satzung heißt es, dass „Auftausalz, chemisch wirkende Stoffe sowie Mischungen solcher Stoffe miteinander oder mit anderem Material nicht verwendet werden dürfen.“ Das Verbot gelte aber nicht für Treppen, Brücken und an Haltestellen des öffentlichen Personenverkehrs.

Ausnahmsweise dürfe Auftausalz auch dann gestreut werden, wenn Glätte „nicht auf andere zumutbare Weise beseitigt werden kann“. Die Salzmenge sei in solchen Fällen aber auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken.

Auf keinen Fall dürfe das Salz in den Wurzelbereich von Bäumen gelangen. Zudem dürfe es keine für Haustiere oder die Straßen schädlichen Bestandteile enthalten. Streugutrückstände müssten sobald wie möglich wieder beseitigt werden.

Bei Verstößen sieht die Winterdienstsatzung der Stadt Kassel ein Bußgeld von bis zu 500 Euro vor. (Bastian Ludwig)

Mehr Infos: kassel.de/satzungen/winterdienstsatzung.php

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