Stützmauer am Weinberg wird saniert: Ab heute nur einspurig

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In die Jahre gekommen: Die Stützmauer am Weinberg ist sanierungsbedürftig. Wegen der Arbeiten, die heute beginnen, steht stadtauswärts nur noch eine Fahrspur zur Verfügung.

Kassel. Die Gewölbemauer am Weinberg muss saniert werden. Für Autofahrer bringt das während der Bauzeit Behinderungen mit sich. Ab heute, 5. September, werden lose Putzteile abgeschlagen und die Mauer neu befestigt.

Wegen der Bauarbeiten, die voraussichtlich acht Wochen dauern werden, steht stadtauswärts auf dem Abschnitt zwischen der Fußgängerbrücke und dem Parkstreifen am Weinberg nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Der Platz wird für die Baustelleneinrichtung gebraucht. Da eine Fahrspur frei bleibt, rechnen die Verkehrsplaner zwar mit Beeinträchtigungen, aber nicht mit außergewöhnlichen Behinderungen.

In der Vergangenheit hatten sich immer wieder Brocken aus der Stützkonstruktion gelöst und waren auf die Straße gefallen. Als vor ein paar Monaten Teile auf die Motorhaube eines Polizeiwagens krachten, musste die Stadt handeln. „Das war sozusagen der Auslöser“, sagt Heiko Lehmkuhl vom Amt für Straßenverkehr und Tiefbau.

Das im Hölkeschen Haus an der Friedrichsstraße ansässige Amt ist für die Instandhaltung der Mauer zuständig und muss dafür sorgen, dass von ihr keine Gefahr für den Straßenverkehr ausgeht. Bei einer eingehenden Untersuchung habe sich herausgestellt, dass sich der Putz am oberen Rand der Stützmauer gelockert habe. Er soll nun entfernt und erneuert werden.

Die bogenförmige Stützkonstruktion wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit dem Bau der Henschelvilla auf dem Weinberg errichtet. Ein vor Jahren angebrachtes Drahtnetz soll für mehr Sicherheit vor herabrollendem Gestein sorgen.

Die Kosten für die Sanierung sind laut Lehmkuhl, der die Abteilung Straßenverkehr leitet, mit 44.000 Euro veranschlagt. (els)

Mehr Informationen zur Geschichte des Weinbergs und seiner Bebauung gibt es im Regiowiki.

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