Park Schönfeld und Goetheanlage betroffen

Orkantief Sabine: Sturmschäden in Kasseler Parks - Park Schönfeld wieder geöffnet

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Viele hielten sich nicht an das Verbot: Zahlreiche Besucher ließen sich von der Warnung am Eingang zu den Parks – hier zum Park Schönfeld – nicht abhalten.

Sturm Sabine: Wegen der Gefahr von abbrechenden Ästen und umstürzenden Bäumen sind in Kassel viele Parks gesperrt. Park Schönfeld ist wieder geöffnet.

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  • Wegen der Gefahr herabfallender Äste und umstürzender Bäume sind fast alle Grünanlagen der Stadt gesperrt.
  • Auch die Goetheanlage und Park Schönfeld sind betroffen - Park Schönfeld ist wieder geöffnet.

Update vom 12.02.2020, 15.19 Uhr:

Am Montag und Dienstag hatte die Stadt fast sämtliche städtische Grünanlagen wegen des Sturms Sabine gesperrt. Seit Mittwoch sind Mitarbeiter des Umwelt- und Gartenamts in den Parkanlagen unterwegs, um die Standsicherheit von Bäumen und die Gefahr von abbrechenden Ästen zu bewerten.

Nach einer Kontrolle und Schadensaufnahme konnte etwa der Park Schönfeld bereits am Mittwoch wieder freigegeben werden. „Wir gehen davon aus, dass am Freitag alle Grün- und Parkanlagen wieder für die Bürger zugänglich sind“, so ein Stadtsprecher. In den städtischen Grünanlagen sind insgesamt drei Bäume infolge des Sturms umgestürzt.

Sturm Sabine: Viele Parks in Kassel gesperrt

Von der Sperrung nach Sturm Sabine betroffen sind unter anderem der Park Schönfeld und die Goetheanlage. Bis die Parks vom Umwelt- und Gartenamt auf Sturmschäden kontrolliert wurden, bleiben sie geschlossen. Dies könne noch bis Freitag dauern, teilte ein Stadtsprecher mit.

Bereits seit Montagabend hängen an den Eingängen zu den städtischen Parkanlagen Flatterbänder und Hinweisschilder. Viele Passanten nahmen die Warnungen gestern aber nicht ernst und spazierten dennoch in den Grünanlagen. Betroffen von der Sperrung sind neben dem Park Schönfeld und der Goetheanlage der Lutherplatz, der Henschelgarten, der Murhardpark und das Tannenwäldchen. Weitere Sperrungen behält sich die Stadt vor.

Sturm Sabine in Kasel: Umwelt- und Gartenamt muss alle Parks kontrollieren

Bis gestern konnte sich das Umwelt- und Gartenamt noch kein Bild von den Schäden machen. Um sich bei dem starken Wind nicht selbst in Gefahr zu bringen, machten die Mitarbeiter am Dienstag noch keine Kontrollen. Heute soll damit begonnen werden. Erst dann zeige sich, wie aufwendig die Aufräumarbeiten werden, heißt es aus dem Rathaus.

Sturm Sabine in Kassel: im Bergpark und der Karlsaue sind Bäume umgestürzt

In Bergpark und Karlsaue sind infolge des Sturms acht Bäume umgestürzt. Im Bereich der Waldschule, wo gleich zwei Bäume umfielen, wurde eine Absperrung gespannt. Insgesamt blieben die Parkanlagen, die zur Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) gehören, aber geöffnet. Es sei unmöglich, diese weitläufigen Parks komplett abzusperren, teilte eine MHK-Sprecherin mit.

Sturm Sabine in Kassel: Gefahr durch herabfallende Äste noch nicht gebannt

Die MHK appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Besucher. Die Gefahr sei nicht gebannt: Abgebrochene Äste könnten sich in den Kronen verfangen und erst in den nächsten Tagen zu Boden fallen. Auf ihrer Internetseite veröffentlichte die MHK einen Warnhinweis.

Sturm Sabine in Kassel: 18 kleinere Einsätze der Feuerwehr - Tramverkehr eingeschränkt

Die Feuerwehr zählte im Stadtgebiet gestern 18 kleinere Einsätze im Zusammenhang mit dem Sturm. Sie war auf Schlimmeres vorbereitet.

Auch die Trams zwischen Kassel und Hessisch Lichtenau fahren seit Dienstagabend wieder in beide Richtungen auf der Lossetalstrecke. Ein Baum war in Helsa während des Sturms am Sonntag auf die Oberleitung und dann auf die Gleise der Linie 4 gestürzt, wo eine Tram mit ihm kollidierte. Nachdem der Baum entfernt worden war, wurden gestern 150 Meter beschädigte Oberleitung repariert.

Die Bahnstrecke zwischen Treysa und Stadtallendorf ist nach Sturm Sabine seit Dienstagmorgen (11.02.2020) gesperrt - Fernverkehrszüge werden über Fulda umgeleitet.

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