US-Soldat war während des Krieges in Nordhessen stationiert

Suche nach GI-Kind: Amerikanerin sucht Geschwister im Raum Kassel

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Will Gewissheit: Die Amerikanerin Jill Ramberg hat möglicherweise einen Bruder oder eine Schwester im Raum Kassel.

Kassel. Sie führen Familien zusammen: Die Searchangels der GI Babies Germany e.V. machen sich auf die Suche nach Besatzungskindern aus dem Zweiten Weltkrieg.

Nun will der Verein der Amerikanerin Jill Ramberg helfen, ihren Bruder oder ihre Schwester zu finden. Rambergs Vater war Soldat in der US-Armee und im Zweiten Weltkrieg in der Umgebung von Kassel stationiert. Gesucht wird ein Kind, das kurz nach dem Zweiten Weltkrieg geboren sein muss.

Der Vater ist: Roger Laverne Ramberg, geboren am 1. Januar 1924 in Stanley, Wisconsin, USA, gerstorben am 25. Februar 2008. Er war Sanitäter in der 311. Division und überquerte die Brücke in Remagen.

Als er im Dezember 1945 Deutschland verließ, war seine Freundin Erika schwanger, von der nur der Vorname bekannt ist. Er hatte seiner Familie von ihr erzählt, aber nichts über ein Kind verlauten lassen. Seine Tochter Jill Ramberg aus Eau Claire, Wisconsin, würde nun gern herausfinden, ob sie in Deutschland eine Schwester oder einen Bruder hat. Sie selbst ist 64 Jahre alt.

Nach den Informationen, die sie recherchiert hat, beschränkt sich die Suche auf den größeren Umkreis von Kassel, insbesondere auf Grebenstein, wo die 311. Division von Juli 1945 bis Januar 1946 stationiert war. Vor Juli 1945 war die Division auch in der Umgebung von Bebra, in Rotenburg, eine knappe Stunde von Kassel entfernt.

Hinweise bitte an: GISearchangel@gmail.com

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