2020 soll Ausbau kommen

Saunabereich des Auebades ist oft voll - Erweiterung verschoben

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Selten so leer wie auf diesem Bild: Der Saunabereich des Kasseler Auebades ist vor allem in den Wintermonaten stark gefragt und stößt an seine Kapazitätsgrenzen.

Kassel. Der Saunabereich des Auebades ist in den Wintermonaten heiß begehrt. Dies sorgt dafür, dass an Wochenenden und in den Abendstunden oft alle Spinde in den Umkleiden belegt sind.

Die Gäste müssen dann auf die Umkleiden im Schwimmbereich ausweichen. Auch im Saunabereich selbst wird es – je nach Uhrzeit – eng. Die Ruheliegen sind nicht selten alle belegt. Trotz des Erfolges ist eine geplante Erweiterung des Saunabereiches nun aber aus finanziellen Gründen verschoben worden: Auf 2020.

47 000 Besucher haben die Auebad-Sauna im vergangenen Jahr besucht. Dies sind nochmal acht Prozent mehr als im Vorjahr und 17 Prozent mehr als 2014.

Auebad Kassel: Erweiterung länger geplant

Weil das Auebad nach seiner Eröffnung 2013 von Besucherrekord zu Besucherrekord eilte, war bereits 2015 eine Erweiterung des Saunabereiches geplant worden. So sollte ein zusätzlicher Ruheraum, der Platz für 18 Liegen bietet, in Richtung Schwimmbadbrücke gebaut werden. Eine entsprechende Bauvoranfrage hatte der Betreiber, die Städtischen Werke, bereits bei der Stadt gestellt. Nun sind diese Pläne aber erst mal aufgeschoben.

„Grundsätzlich steht die Stadt einer Erweiterung des Saunabetriebes positiv gegenüber. In der Mittelfristplanung ist eine mögliche Saunaerweiterung für das Wirtschaftsjahr 2020 vorgesehen“, teilt ein Stadtsprecher auf HNA-Anfrage mit.

Bei der Planung des Auebades hatten Städtische Werke und Stadt Kassel mit jährlich 30 000 Saunagästen kalkuliert. Entsprechend wurde ein Saunabereich mit 460 Quadratmeter Innenfläche und 640 Quadratmeter Außenbereich konzipiert. Es sollte sich aber schon kurz nach der Eröffnung herausstellen, dass deutlich mehr saunabegeisterte Gäste kommen.

Hinweis für die Gäste: Das Auebad informiert an der Kasse, wenn es in der Sauna voll ist. Auf unserem Bild ist Jens Herbst, Leiter der Bädersparte der Städtischen Werke, zu sehen.

An besonders besucherstarken Tagen wird daher die Anzahl der Aufgüsse in den Saunen erhöht, um der Nachfrage gerecht zu werden. Zudem wird mit einem Schild im Eingangsbereich des Bades darauf hingewiesen, dass es wegen des hohen Andrangs zu Einschränkungen kommen kann. 

Zweite Rutsche für das Auebad

Während die Besucherzahlen in der Sauna kontinuierlich gestiegen sind, war die Gesamtzahl der Besucher des Auebades 2017 zum ersten Mal leicht rückläufig. Dennoch ist geplant, 2019 eine zweite Rutsche im Auebad zu installieren.

Entwicklung Besucherzahlen

Jahr 

Gesamtzahl Auebad

Nur Saunagäste

2014

366.255

40.004

2015

384.758

43.185

2016

389.968

43.692

2017

376.709

46.951

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