1. Startseite
  2. Kassel
  3. Südstadt

Kassels Campingplatz soll zur documenta größer werden

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Axel Schwarz

Kommentare

Campingplatz Kassel an der Fulda: Dieses Luftbild mit dem neuen Wirtschaftsgebäude und komplettierten Außenanlagen drauf ist im Sommer entstanden. Der separate Wohnmobilparkplatz (ganz hinten) an der Giesenallee ist ganzjährig geöffnet.
Camper-Idyll an der Fulda: Dieses Luftbild mit dem neuen Wirtschaftsgebäude und komplettierten Außenanlagen drauf ist im Sommer entstanden. Der separate Wohnmobilparkplatz (ganz hinten) an der Giesenallee ist ganzjährig geöffnet. © Kassel Marketing/Mario Zgoll

Auf Kassels neu gestaltetem Campingplatz dauert die Saison neuerdings bis einen Tag vor Heiligabend - das im Sommer eröffnete neue Betriebsgebäude macht es möglich.

Kassel – Kassels Campingplatz an der Fulda nahe der Damaschkebrücke hat seine erste Saison mit dem neu gestalteten Betriebsgebäude erfolgreich bestanden – und er ist nach wie vor geöffnet: Bis zum 23. Dezember können Kassel-Besucher mit Wohnwagen oder Campingmobilen die Anlage noch benutzen, bevor sie in die Winterpause geht.

Das ist durch den Neubau mit Sanitär- und Aufenthaltsräumen, Kochgelegenheiten, Rezeption und einem kleinen Laden möglich geworden, sagt Hubert Henselmann, Bereichsleiter Tourismus beim Platzbetreiber Kassel Marketing: Zuvor waren diese Funktionen übergangsweise in Containern untergebracht, die man im Winter nicht habe heizen können.

Auch in der kalten Jahreszeit werde der Platz von einigen Gästen gern genutzt – so etwa von Besuchern des Kasseler Weihnachtsmarkts oder kürzlich von Teilnehmern der Internationalen Hundeschau in den nahen Messehallen. Etwa 100 Hunde hätten sich mit ihren Besitzern auf dem Gelände getummelt.

Rund 13 800 Übernachtungen zählte Kassel Marketing in dieser Saison, die allerdings kürzer als in vergangenen Jahren war. Erst Ende Juni startete diesmal der Campingbetrieb, nachdem das neue Wirtschaftsgebäude seiner Bestimmung übergeben worden war. In der Regel wird der Platz spätestens rund um Ostern eröffnet. Unter diesen Bedingungen rechnet Kassel Marketing mit künftig 20 000 bis 25 000 Übernachtungen auf dem idyllisch gelegenen Gelände.

In einem documenta-Jahr wie 2022 dürften es noch mehr Besucher werden. Darauf bereiten sich die Campingplatzbetreiber vor, indem sie die Zeltplatzfläche vorübergehend deutlich erweitern wollen. Laut Henselmann werden deswegen zurzeit Gespräche mit dem Ruderverein des Goethe-Gymnasiums geführt, dessen Fläche flussaufwärts an den städtischen Campingplatz angrenzt.

Zur documenta soll dann auch das gastronomische Angebot im Bistrobereich des neuen Gebäudes an den Start gehen, kündigt Kasse-Marketing-Geschäftsführer Andreas Bilo an. Nach der Winterpause werde der Platz voraussichtlich im März wieder öffnen und auch den Besuchern dreier großer Konzerte im Auestadion und eines Festivals auf der Karlswiese Übernachtungsmöglichkeiten bieten. (Axel Schwarz)

Auch interessant

Kommentare