Lokal in der Kasseler Karlsaue

Frühstückstest: Große Auswahl am Büfett in der Orangerie

+
Bei schönem Wetter haben Gäste von der Terrasse der Orangerie einen wunderbaren Blick: Der Sonntagsbrunch findet aktuell aber natürlich im Restaurant statt. 

Kassel. Auswärts frühstücken liegt im Trend: Inzwischen bieten fast 100 Kasseler Cafés ein Frühstücksangebot an – vom Brunchbüfett bis zum  Frühstücksteller für Studenten. Diesmal: Die Orangerie.

In der Karlsaue lockt die Orangerie die Gäste. In der ehemaligen Sommerresidenz von Landgraf Carl, die von 1701 bis 1710 gebaut wurde, gibt es neben dem Astronomisch-Physikalischen-Kabinett und dem darin integrierten Planetarium ein Restaurant.

Das Ambiente

Von außen ist die Orangerie ein beeindruckendes Gebäude und auch ihr Standort in der Karlsaue könnte nicht schöner sein. Das Restaurant im Inneren kann nicht ganz mit dem Flair mithalten, den das Gebäude von außen verspricht. Aufgeteilt ist das Lokal in mehrere Räume. Bei unserem Testfrüstück saßen wir im Raum vor der Bar. Hier standen Traversen mit Partybeleuchtung und ein Fernseher hing an der Wand – eine gemütliche Atmosphäre kam so nicht wirklich auf. Schade war auch, dass die Sicht auf den Park durch die hohen Sitzbänke direkt vor den Fenstern behindert wurde.

Die Auswahl

Der Sonntagsbrunch wird am Büfett angeboten. Hier ist die Auswahl groß, neben Obstsalat, jeder Menge Aufschnitt und verschiedenen Müslisorten gibt es auch Vorspeisentabletts mit Salaten. Bis 15 Uhr kann ausgiebig gebruncht werden, ab der Mittagszeit gibt es am Büfett zusätzlich warmes Mittagessen, bei unserem Frühstückstest unter anderem Rouladen und Kartoffelgratin. Außerdem wird noch Nachtisch angeboten. Zur Begrüßung können Gäste zwischen einem Glas Prosecco oder Orangensaft wählen, außerdem gehören Kaffee, Tee und Kakao zum Brunch dazu. Sie sind im Preis enthalten.

Im Test: Das Brunchbüfett im Restaurant in der Orangerie, zu dem es zur Begrüßung Sekt oder Orangensaft gibt.

Das Personal

Das Personal war sehr freundlich, die Getränke wurden sehr schnell serviert und zu Beginn wurde den Gästen das Büfett erklärt. Zwischendurch wurden die benutzten Teller abgeräumt. Bei unserem Test war es im Restaurant sehr voll, das Personal machte aber keinen gestressten Eindruck.

Preis-Leistung

Das Frühstücksbüfett kostet im Restaurant in der Orangerie 9,50 Euro pro Person, der getestete Sonntagsbrunch ist mit 22 Euro pro Person vergleichsweise teuer. Allerdings gehören neben dem normalen Frühstücksbüfett noch Mittagessen und Dessert zum Preis dazu. Es wäre trotzdem schön, wenn es am Büfett noch kalte Getränke zum Nachfüllen geben würde.

Kontakt: Orangerie Gastro, Auedamm 20b, 05 61/ 28 61 03 18, www.orangerie-kassel.de

Frühstückszeiten: Sonntags von 10 bis 13 Uhr kann in der Orangerie gefrühstückt werden, der Brunch wird ebenfalls sonntags von 11 bis 15 Uhr angeboten.

Der Frühstückstest wird verdeckt unternommen. Die Cafés sind nicht darüber informiert, dass sie getestet werden. Die Auswahl der Anbieter und die Bewertung sind unabhängig von etwaiger Werbung in der HNA.

Frühstücken in Kassel: Hier finden Sie alle Tests. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.