Brand und Diebstahl auf Gelände

Betreiber des Fulda-Camps plant baldmöglichst Wiedereröffnung

Idylle am Fuldaufer: Diese Angler blicken auf den gegenüberliegenden Campingplatz, der nach einem Brand im Frühjahr 2013 noch nicht wieder geöffnet wurde. Foto:  Schachtschneider

Kassel. Die Campingsaison hat eigentlich schon am 1. April begonnen, doch der Kasseler Campingplatz ist noch immer geschlossen. „Wir hatten geplant, schon zu öffnen“, sagt Betreiber Sascha Weimann auf Anfrage.

Doch habe man erneut einen Rückschlag einstecken müssen, weil Unbekannte Elektroinstallationen und Kabel vom Gelände gestohlen hätten.

So schnell wie möglich solle jedoch dieser Schaden behoben werden. Es sei geplant, so schnell wie möglich einen provisorischen Betrieb aufzunehmen. Konkrete Termine nannte er nicht.

Provisorisch deshalb, weil nach einem Brand im Haupthaus des Campingplatzes an der Giesenallee stark beschädigt wurde. Seit zwei Jahren gebe es mit der Versicherung Streit über den Schadenausgleich, sagt Weimann. Ein Ende dieser Auseinandersetzungen sei nicht abzusehen. Die Feuerwehr schätzte den Schaden damals auf 100 000 Euro. Seit dem Brand im März 2013 hatte der Campingplatz seinen Betrieb nicht mehr aufgenommen.

Sanitärcontainer mit Duschen und Toiletten sollen den Gästen, die mit Zelten, Wohnwagen oder Campingmobilen anreisen, die nötige Infrastruktur bieten. Einzelne Gruppen hätten hier auch in diesem Jahr bereits einen Platz zum campen gefunden, sagt Reimann. Jedoch sei ein offener Betrieb des idyllisch am Fuldaufer gelegenen Campingplatzes „Fulda-Camp“derzeit noch nicht wieder möglich. So verweise er viele Campingfreunde derzeit noch an den Platz in Guxhagen-Büchenwerra.

Der benachbarte Wohnmobilplatz wird ebenfalls von Weimann bewirtschaftet, diesen hat der Campingplatzbesitzer von der Stadt gepachtet. Der Wohnmobilplatz ist von den Einschränkungen nicht betroffen und das ganze Jahr über in Betrieb.

Die Stadt habe mehrfach beim Campingplatzeigentümer nachgefragt, jedoch keine Antwort zu einem konkreten Eröffnungstermin erhalten, sagt Stadtsprecher Ingo Happel-Emrich. Parallel zu den Gesprächen mit den Betreibern des Fulda-Camps habe die Stadt wegen der bislang unklaren Zukunft des Campingplatzes nach alternativen Flächen für einen Campingplatz in Kassel gesucht.

Man werde nun konkret prüfen, unter welchen Voraussetzungen diese Flächen für einen Campingplatz genutzt werden können. Denn eines ist gewiss: Der Bedarf ist da.

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