Fünf Konzerte sind bereits ausverkauft

Kulturzelt Kassel: Auf diese Neuerungen können sich Besucher freuen

+
Die neuen Kulturzelt-Macher Lutz Reimer (von links), Mathias Jakob, Jürgen Truß und Bernhard Weiß laden ab heute an die Drahtbrücke ein.

Im Winter sah es so aus, als könnte das Kulturzelt Kassel am Ende sein. Von wegen. An diesem Freitag startet die 33. Saison des Musik-Festivals. Auf diese Neuerungen können sich Besucher freuen.

Das neue Kasseler Kulturzelt ist immer noch das alte und doch anders. Das wird man ab diesem Freitag (19.30 Uhr) sehen, wenn der Soulsänger Flo Mega Festival-Saison eröffnet. Einige Sachen sind in diesem Jahr an der Drahtbrücke neu.

Der Kartenverkauf

Das Besondere am alten Kulturzelt war auch, dass man die Karten bei „Gestochen scharf“ und vielen anderen Vorverkaufsstellen nur analog kaufen konnte. Seit Frühjahr gibt es zum ersten Mal einen Online-Ticketshop, der zeitgemäß und einfach ist. 

Darauf gab es viele positive Reaktionen und noch mehr bestellte Karten. Fünf Konzerte (Namika, Giant Rooks, Frank Turner, Bukahara und das Moka Efti Orchestra) sind bereits ausverkauft. Nur noch wenige Tickets gibt es für Thees Uhlmann und Sophie Hunger. Die kann man übrigens auch weiterhin ganz analog in den Vorverkaufsstellen kaufen.

Auch interessant: Kulturzelt Kassel: Diese Stars kommen im Sommer an die Drahtbrücke

Das Logo

Das neue Logo verbindet ebenfalls alt und neu. Grafiker Lutz Reimer vom Büro Querwerk hat die alte Schrift in ein sommerliches Türkis getaucht und darüber eine Muschel gesetzt, an die der Zeltbau erinnert. Auf der Webseite öffnet und schließt sich die animierte Grafik. 

So sieht es aus, als ob in der Muschel eine Perle stecke. Ein schönes Bild für die musikalischen Perlen, die es beim Festival zu entdecken gibt. Manche sahen in dem Bild auch einen Globus oder eine Discokugel. Diese Interpretationen passen ebenfalls gut zum Kulturzelt.

Muschel mit Perle: Grafiker Lutz Reimer vom Büro Querwerk hat das neue Logo entworfen.

Das Team

Für die neuen Macher ist das Kulturzelt ein Dach, unter dem man sich trifft und Erlebnisse teilt. So schreiben es Bernhard Weiß, Mathias Jakob, Jürgen Truß sowie die Brüder Lutz und Jörg Reimer im Programmheft. Sie führen das Festival nun als Zeltkultur gGmbH und nicht mehr als Verein wie ihre Vorgänger. Zudem haben die neuen Organisatoren noch ein anderes Dach, nämlich ein Büro in der Nordstadt. Ihr Sitz im Westring 68 soll das ganze Jahr Anlaufstelle sein.

Die bisherigen Organisatoren Angelika Umbach und Lutz Engelhardt, die das Festival groß gemacht haben, werden heute Abend auch zur Eröffnung kommen. Viel Applaus wird ihnen sicher sein.

Offen für Vielfalt

Auch eine Neuigkeit wird heute Abend verkündet: Das Kulturzelt hat sich der Initiative „Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“ angeschlossen. Hauptsponsor Wintershall hatte das Projekt ins Leben gerufen, um für Weltoffenheit zu werben. „Wann, wenn nicht jetzt sollte man ein Zeichen setzen?“, fragt Truß.

Der Shuttle-Service

Während für den Biergarten die bewährten Partner zuständig sind, gibt es abseits davon eine Neuerung. Das Autohaus Glinicke unterstützt das Kulturzelt mit einem kostenlosen Shuttle-Service. Freitags und samstags werden Gäste von 21 bis 0 Uhr im Stadtgebiet nach Hause gebracht. In der ersten Ankündigung war von Luxusmarken die Rede. Darauf gab es Kritik von umweltbewussten Musik-Fans. Nun werden die Autos Elektro- und Hybridwagen sein. Später soll es einen kleinen Bus geben.

Seit gestern stehen übrigens auch jede Menge Radständer neben dem Zelt. Was gibt es Schöneres, als nach einem tollen Konzert in einer lauen Sommernacht nach Hause zu radeln?

Info: kulturzelt-kassel.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.