MHK beseitigt Schäden durch Hochwasser

Weinberg: Mauer wird wieder aufgebaut

Steht bald wieder: Die Fachmänner Carsten Liesegang, Sven Enke und Andreas Paul (von links) der Firma Sosa aus Nordhausen bewegen zurzeit schwere Steine am Rand zur Karlsaue, unterhalb des Weinbergs. Foto: Fischer

Kassel. Jetzt wird sie wieder Stein für Stein aufgebaut: Die umgefallene Mauer am Rande der Karlsaue und in Abgrenzung zum Gelände des Kleingartenvereins Hofbleiche am Weinberg soll Ende Mai wieder in alter Größe stehen.

Das Bauwerk war bei dem Hochwasser im Juni vergangenes Jahr komplett umgestürzt. Ursache für die Schäden waren große Wassermassen aus der nahen Kleinen Fulda, einem Unterlauf der Drusel. In großer Geschwindigkeit war der Bach über die Ufer getreten, und die Wassermassen hatten das Bauwerk aus den 50er-Jahren eingedrückt. Dabei waren circa 50 Meter der insgesamt 200 Meter langen Mauer zum Teil auf das Gelände des Kleingartengeländes Hofbleiche gefallen.

Jetzt hat die Museumslandschaft Hessen Kassel eine Fachfirma, die Naturstein-Experten Sosa (Sonderbau und Sanierungs-GmbH) aus Nordhausen in Thüringen, damit beauftragt, die Mauer wieder aufzubauen.

„Das wieder errichtete Bauwerk soll am Ende die Anmutung der bestehenden Mauer haben“, sagt Norbert Arnold, bei der MHK im Bereich Bauangelegenheiten und Denkmalschutz tätig. Das alte Fundament sei so weit in Ordnung. Als Zusatzmaßnahme werde die neue Mauer in den vorhandenen Betonstreifen verankert. Sie wird zur Karlsaue 80 Zentimeter und zum abschüssigen Kleingartengelände 1,80 Meter hoch sein. Kosten: 100.000 Euro. (chr)

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