Gastronomie an der Blumeninsel soll Mitte August öffnen

Neue Attraktion für die Karlsaue: Der Pavillon an der Blumeninsel ist bald fertig

Glas, Stahl und Holz: Der Pavillon steht, jetzt fehlen noch der Innenausbau und Restarbeiten an der Fassade.
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Glas, Stahl und Holz: Der Pavillon steht, jetzt fehlen noch der Innenausbau und Restarbeiten an der Fassade.

Das Baugerüst ist abgebaut, jetzt kann man erkennen, dass der neue Pavillon vor der Blumeninsel Siebenbergen demnächst fertig werden soll.

Kassel - Und zwar Mitte August, wie Sprecherin Lena Pralle von der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) auf Anfrage mitteilt. Die filigrane, halbrunde Stahl-Glas-Fassade des Bauwerks mit architektonischen Anleihen in den 1950er Jahren kann sich jetzt schon sehen lassen. Was noch fehlt, ist der Innenausbau, der ebenso wie die Terrasse in den nächsten Wochen fertig werden soll.

Dann könnte auch mit deutlicher Verspätung die Gastronomie in den Pavillon einziehen. Das sollte eigentlich schon längst geschehen sein, doch es gab erheblich Probleme beim Bau. So überzeugend der Entwurf für das einstimmige Votum der Auswahlkommission auch war, die Umsetzung stellte sich als schwierig heraus.

Es gab Probleme mit der Statik der Fassade, was zu einem Baustopp von rund einem Jahr führte. Diese Probleme seien mittlerweile gelöst, so die MHK als Auftraggeber und Bauherr.

Blick von der Fußgängerbrücke nach Siebenbergen: Der neue Pavillon soll gastronomisch genutzt werden. Gleichzeitig ist er als Infozentrum für die Blumeninsel und als Kasse für Eintrittskarten zur Insel geplant.

An den veranschlagten Kosten habe sich nichts geändert. Inklusive neuer Wasser- und Abwasserleitungen sowie dem Neubau von Besuchertoiletten sind 1,2 Millionen Euro vorgesehen.

Der Pavillon mit Blick auf die Blumeninsel Siebenbergen verfügt unter normalen Bedingungen über 20 Innen- und 30 Terrassenplätze. Wegen der Coronabeschränkungen wird die Kapazität zum Start geringer sein. Als Betreiber hat sich bei der Ausschreibung Johannes Reinhold durchgesetzt, der auch für das Lokal Falada in der Grimmwelt verantwortlich ist. Er will Kaffee und Kuchen sowie mehrere Tagesgerichte anbieten.

Der Pavillon soll auch als Kasse und Infozentrum für die eintrittspflichtige Blumeninsel fungieren. Derzeit gibt es dafür noch einen Behelfscontainer. Außerhalb der Öffnungszeiten – so die Planung – soll man den Pavillon auch für Veranstaltungen mieten können.

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