Einfahrten, Geh- und Radwege sind oft versperrt - Ortsbeirat will die Bewohner einbeziehen

Südstadt will mehr Anliegerparkplätze

Südstadt. Anwohnerparkplätze - die wünschen sich immer mehr Bewohner der Südstadt. Viele bemängeln, dass der zunehmende Verkehr das Parken immer schwieriger mache. Mit dem wilden Parken würden Einfahrten rücksichtslos zugeparkt, Geh- und Radwege versperrt.

Von diesem aufkeimenden Wunsch der Stadtteilbewohner nach Anliegerparkplätzen berichtete Kerstin Saric, Ortsvorsteherin in der Südstadt, während dessen jüngster Sitzung. Die Auefeldsiedlung und der Philosophenweg beispielsweise seien Bereiche, in denen es verstärkt zu Parkproblemen komme, hieß es.

Der Ortsbeirat will bei der Lösung des Problems die Anwohner mit einbeziehen und bittet sie daher, sich im Quartier nach „Problemzonen“ umzusehen und den Ortsbeirat zu informieren.

In einer der nächsten Sitzungen will er das Thema auf die Tagesordnung nehmen und auch einen Vertreter des Straßenverkehrsamtes dazu einladen.

In diesem Zusammenhang fasste der Beirat einen Beschluss zum Philosophenweg, der als Schleichweg genutzt werde, wo es eng sei und oft, trotz Tempo 30, zu schnell gefahren werde. Im Bereich der Schule soll die Stadt für Verkehrsberuhigung sorgen, etwa in Form von Pflanzkübeln oder Aufpflasterungen, lautet die Forderung.

Die Kita Menzelstraße möchte für die Kinder Sitzgelegenheiten für den Außenbereich anschaffen. Das will der Ortsbeirat ermöglichen und beschloss daher, 2000 Euro aus seinen Dispositionsmitteln zur Verfügung zu stellen.

Platz vor dem Auestadion

Leni Junker - nach der Kasseler Leichtathletin (1905-1997) soll, so hatte es der Beirat bereits 2011 gefordert, der neu gestaltete Platz vor dem Auestadion benannt werden. Das Gremium hat bis heute keine Antwort erhalten und möchte von der Stadt wissen, wie weit die Pläne für die Namensgebung gediehen sind.

Kontakt: Ortsvorsteherin Kerstin Saric Tel. 2 77 29.

Von Sabine Oschmann

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