Polizei informierte Besucher

Twitter-Premiere der Polizei bei KSV-Heimniederlage

Zum Abschied: Der letzte Polizei-Tweet am Freitagabend.

Kassel. Ein Fußball mit Polizeimütze im Kasseler Auestadion: Dieses Foto twitterte die Kasseler Polizei am Freitagabend als letztes Foto und schrieb darunter „Wir verabschieden uns aus dem #Auestadion! Bis zum nächsten Einsatz!“

Insgesamt 13 Tweets hatte die Pressestelle der Polizei während ihres ersten Twitter-Einsatzes anlässlich des Regionalligaspiels zwischen dem KSV Hessen Kassel und Waldhof Mannheim abgesetzt. Mit dem sozialen Netzwerk Twitter will die nordhessische Polizei ab sofort junge Menschen erreichen und damit neue Wege in der Öffentlichkeitsarbeit gehen. Unter dem Twitter-Account @Polizei_NH kann man der nordhessischen Polizei künftig bei besonderen Einsätzen folgen.

Sorgten für Tweets rund um das Fußballspiel: Polizeihauptkommissar Torsten Werner (links) und Polizeidirektor Uwe Papenfuß. Foto:  Schachtschneider

Bei der Premiere am Freitag waren die Tweets besonders vor und nach dem Anpfiff von Interesse. Die Anhänger von Waldhof Mannheim standen nämlich auf der Hinreise in einem Stau auf der A7 bei Melsungen. Das verbreitete die Polizei über Twitter. Wenn es die Fans nicht rechtzeitig ins Stadion geschafft hätten und man deshalb den Anstoß um eine viertel Stunde nach hinten verlegt hätte, hätten es die Mannheimer Anhänger auch im Bus erfahren, sagt Polizeidirektor Uwe Papenfuß. „Für so etwas ist Twitter extrem nützlich.“

Über Twitter und „Kassel Live“ konnten nach Spielende auch einige Autofahrer, die am Auestadion im Stau standen, den Grund dafür erfahren. „Frankfurter Straße stadteinwärts gesperrt. Polizeiabsperrung wegen ein paar Unverbesserlichen“, twitterte die Kasseler Polizei.

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