Viele Reaktionen auf Herbert Aukams Arena-Pläne

So könnte die Event-Arena aussehen.

Kassel. Zahlreiche Reaktionen hat in Kassel die Nachricht ausgelöst, dass der Unternehmer Herbert Aukam plant, an der Frankfurter Straße eine Veranstaltungshalle zu bauen.

Die Stadt Kassel begrüße ein solches Vorhaben als „Bereicherung der Infrastruktur für Veranstaltungen in der Stadt“, sagte auf HNA-Anfrage Stadtsprecher Ingo Happel-Emrich: „Die konkreten Planungsbedingungen werden nun mit Herrn Aukam erörtert. Wir werden das Vorhaben im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen.“

Diskussionen hat Aukams Äußerung ausgelöst, in der Halle, in der bis zu 10.000 Besucher Platz haben sollen, könnten auch Spiele des Handball-Bundesligisten MT Melsungen stattfinden. Zurzeit finden diese Spiel in der Rothenbachhalle statt. Wir befragten dazu den Chef der Messe Kassel, Ralf Umbach. Er sagte, dass es kein Beinbruch sei, wenn die Halle irgendwann nicht mehr von den Bundesliga-Handballern der MT Melsungen genutzt werde. „Nichts ist für ewig.“ Umbach geht davon aus, dass es bis zur Realisierung der Pläne für eine große Event-Arena „noch einige Jahre dauern wird“.

„Ich ziehe den Hut vor dem unternehmerischen Einsatz von Herbert Aukam“, sagt Umbach. Die Rothenbachhalle sei als Messehalle gebaut worden und könne jederzeit wieder ausschließlich für solche Zwecke genutzt werden. Schon jetzt komme man bei manchen Fachmessen an Kapazitätsgrenzen. Deshalb sehe er die Pläne für eine Event-Arena sehr entspannt. (chr)

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