Figuren am Fuldaufer zu finden

"Wächter der Zeit" geben derzeit Gastspiel beim Zissel

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Da sind sie: Wer die Wächter der Zeit bewundern möchte, muss sich beeilen, denn möglicherweise verschwinden sie schon bald wieder.

Kassel. Jeweils für kurze Zeit tauchen sie irgendwo im städtischen Raum bei der documenta auf - und sind dann wieder verschwunden: die "Wächter der Zeit".

Aktuell sind die Kapuzen-Gestalten des österreichischen Künstlers Manfred Kielnhofer, die an Mönche erinnern, seit Donnerstagabend am Fuldaufer beim Bootshaus des Wilhelmsgymasiums, Auedamm 25, zu sehen. Passanten mögen die mysteriösen Figuren und machen gern Selfies mit ihnen.

Wie Kassel-Live-Leserreporter Manfred Liese "aus zuverlässiger Quelle" erfahren haben will, sollen die Figuren dort noch bis Sonntagabend zu sehen sein. Auf Privatgrund gelten andere Bedingungen als im öffentlichen Raum, wo Künstler Kielnhofer gern seine Kapuzenmänner überraschend aufbaut. 

Da die Skulpturen keine offiziellen Werke der documenta 14 sind, greifen regelmäßig Ordnungshüter ein, räumen sie ab und nehmen sie vorläufig in Gewahrsam. So wie vor kurzem im Bergpark, wo Mitarbeiter der Museumslandschaft Hessen Kassel einschritten, und kurz vor der documenta-Eröffnung auf dem Friedrichsplatz, wo die Figuren ebenfalls sogleich abgeräumt wurden.

Seither geht das geheimnisvolle Spiel an wechselnden Orten stets von Neuem los - als ein künstlerischer Running Gag, der die documenta in Kassel begleitet.

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