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Zissel in Kassel: Gaudi beim ersten Gladiatoren-Rennen

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Von: Katja Rudolph

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Hüpfburg mit sportlichem Anspruch: Katharina Feyh und ihre Mitstreiterinnen vom Team des Kasseler Fitnessstudios „Crossfit Schmiede“ waren eins der Teams beim Gladiatoren-Rennen des Zissel.
Hüpfburg mit sportlichem Anspruch: Katharina Feyh und ihre Mitstreiterinnen vom Team des Kasseler Fitnessstudios „Crossfit Schmiede“ waren eins der Teams beim Gladiatoren-Rennen des Zissel. © Andreas Fischer

Premiere für einen neuen, actionreichen Programmpunkt auf dem Zissel in Kassel: Am Samstag fand das erste Gladiatorenrenne am Fuldastrand statt.

Zwei Minuten für 50 Meter – das klingt nicht gerade nach einer sportlichen Höchstleistung. Trotzdem japsen Carsten Bieler und seine Mitstreiterinnen nach Luft, als sie aus der Gladiatoren-Arena kommen. „Genial!“, lautet der Kommentar des Schauenburgers, der mit Kolleginnen vom Mantrailer-Verein Nordhessen am Start beim ersten „Zissel-Gladiator-Run“ war.

Was aussah wie eine riesige Hüpfburg auf dem Gelände des KSV Auedamm, entpuppte sich als durchaus herausfordernde Hindernisbahn. Auf dem Aufblas-Parcours galt es, Wände hochzuklettern, Barrieren zu überwinden, von Ball zu Ball zu hüpfen, durch eine Art löchrige Riesenmatratze zu staksen und sich zum Schluss zwischen steiler Rutsche oder dem freien Fall aus fast fünf Metern Höhe auf ein Luftkissen zu entscheiden.

Insgesamt 14 Teams traten bei dem Wettbewerb an, der als neuer Programmpunkt das Drachenbootrennen auf der Fulda ersetzt. Nach zehn Jahren habe das alte Format an Zugkraft eingebüßt, sagt Zissel-Präsidentin Christina Hackenberg. Stattdessen setzt man nun – unter dem bewährten Sponsoring der Kasseler Sparkasse – zu Land statt zu Wasser auf Action im Stil der beliebten TV-Shows „Big Bounce“ und „Ninja Warrior“. 

Etwa 100 Teilnehmer beim Gladiator-Run zum Zissel

Die etwa 100 Teilnehmer zeigten sich begeistert und fachsimpelten schon nach den ersten Läufen: Einfach per Bauchplatscher auf die Bälle fallen lassen oder besser hüpfend einen Absturz riskieren? Als Finale die schnellere Rutsche nehmen oder sich den Spaß der Landung im weichen Luftkissen nicht entgehen lassen? Fest stand: Höchstleistungen von Einzelathleten verhalfen nicht zum Sieg, denn die Zeit wurde erst genommen, wenn das letzte Gruppenmitglied im Ziel ankam. Also wurde Teamgeist belohnt.

Die Bestzeit legte am Ende ein Team des Kasseler Fitnessstudios „Crossfit Schmiede“ hin, das die Hindernisbahn in weniger als einer Minute bewältigte. Für das Publikum hatte das Gladiatoren-Rennen außer der unterhaltsamen Moderation von Knut Graumann allerdings nicht viel zu bieten – durch die Aufblaswände gab es kaum Einblicke in den Parcours.

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