Umzug am 14. und 15. November

Aldi in Süsterfeld-Helleböhn: Zeltverkauf ab 16. November

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Provisorium auf dem Magazinhof-Gelände: Die temporäre Aldi-Filiale startet am 16. November.

Süsterfeld/Helleböhn. Die temporäre Aldi-Filiale auf dem Gelände des noch ungenutzten Magazinhofs am Glöcknerpfad ist so gut wie fertig. Am 16. November geht sie in Betrieb.

Der 1000 Quadratmeter große Zeltbau wird den Markt an der Leuschnerstraße aufnehmen, der – wie berichtet – abgerissen und an selber Stelle neu aufgebaut wird.

Der Umzug erfolgt nach Angaben des Leiters der Immobilien- und Expansionsabteilung von Aldi Nord, Marc-Till Kampermann, am 14. und 15. November. An diesen beiden Tagen bleibt die Filiale geschlossen. Am 16. November schließlich öffnet das Provisorium gegenüber dem SB-Möbelhaus Boss.

Nach der aktuellen Planung wird der alte Aldi-Markt ab Ende November abgerissen und danach neu aufgebaut. Im Juni oder Juli 2018 will der Discounter das neue Gebäude beziehen. Grund für die Investition im „unteren einstelligen Millionenbereich“ ist laut Kampermann die nicht mehr zeitgemäße Bausubstanz. Hinzu komme die nicht ausreichende Zahl an Parkplätzen. Die werden im Zuge des Neubaus nicht nur mehr, sondern mit 2,80 Meter Breite auch deutlich größer. Hierfür und für mögliche künftige Erweiterungen hat Aldi die benachbarten Grundstücke des Johanniter--Regionalverbands Kassel erworben, der teilweise in die Knorrstraße umgezogen und dabei ist, ganz an den neuen Standort zu wechseln.

Mitte September hat Aldi mit der Herrichtung des Geländes für den provisorischen Markt begonnen. Anfang Oktober startete der Aufbau des großen Zelts. Mittlerweile sind Handwerker mit der Einrichtung beschäftigt.

Die Immobilie gehört der Würzburger Beethovengruppe, die das Areal zu einem Wohn- und Gewerbequartier entwickeln will. Es sollen 50 Mio. Euro investiert werden. Kampermann bezeichnete die Zusammenarbeit mit der Beethovengruppe als sehr gut.

Auch die Abstimmung mit der Stadt Kassel sei gut gelaufen, allerdings ärgert ihn der auferlegte Bau eines Rückhaltebeckens für den Regen, der auf dem Zeltdach niedergeht. „Jahrzehnte versickerte das Wasser auf dem Gelände, und wir mussten dieses Riesenloch buddeln und müssen es später wieder schließen“, klagt er.

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