Neubau weit fortgeschritten

Neuer Rewe in Süsterfeld-Helleböhn eröffnet im Dezember

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Echt groß: Mitte Dezember wollen Radmila und Lukas Kelm mit ihrem neuen Rewe-Lebensmittelmarkt in der Leuschnerstraße an den Start gehen. Derzeit laufen der Innenausbau und der Parkplatzbau auf Hochtouren.

Kassel. Der neue Rewe-Markt in Süsterfeld-Helleböhn nimmt Gestalt an. Mitte Dezember wollen die selbstständigen Kaufleute Radmila und Lukas Kelm die neue Verkaufsstätte eröffnen.

Auf einen genauen Termin wollen sich die beiden angesichts der Unwägbarkeiten bei derartigen Großprojekten allerdings nicht festlegen lassen. „Dazu ist es noch zu früh“, sagt Lukas Kelm.

Zurzeit laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Der 1500 Quadratmeter große Neubau hinter dem Olof-Palme Haus steht, Innenausbau sowie Außenanlagen und Parkplätze sind weit fortgeschritten. Die Arbeiten hatten im Februar begonnen. Investor ist der Kirchheimer Architekt Bernd Stiebing, der bereits eine Reihe von Rewe-, Aldi- und Rossmann-Märkten in der Region gebaut hat.

Nach dem Umzug ins neue Gebäude wird der alte, 2004 entstandene Markt grundlegend umgebaut, um etwa im Februar/März den gegenüberliegenden Getränkemarkt aufzunehmen. Das dann frei werdende Bauwerk wird ebenfalls saniert und künftig von der Drogeriemarkt-Kette Rossmann genutzt, sodass im Stadtteilzentrum im Kreuzungsbereich Eugen-Richter-/Leuschnerstraße ein kompaktes Einkaufszentrum entsteht.

Der neue Rewe-Markt wird nahezu doppelt so groß wie der alte. Den zusätzlichen Platz wollen die Kelms zu einer Sortimentsausweitung nutzen. So wird es künftig eine Fisch- und Käsetheke, eine deutlich größere Obst- und Gemüse-Auswahl, ein besseres Angebot für Veganer, Weine, Flächen für Verkaufsveranstaltungen und Werbezwecke und einen Blumenladen sowie ein Café mit Außenbereich geben.

Letzteres wird nach Angaben der Familie Kelm künftig nicht mehr von der Bäckerei Ruch, sondern vom Schwälmer Brotladen betrieben, der auch sonntags öffnet.

Mit dem Umzug ins neue Gebäude, das nach modernsten energetischen Gesichtspunkten errichtet wurde, werden die Betreiber auch die Öffnungszeiten ausweiten, und zwar von 6 bis 22 Uhr. Bislang schließt der Lebensmittelhändler bereits um 21 Uhr. Um die längeren Öffnungszeiten und den erwarteten Mehrumsatz zu stemmen, planen die Kelms die Schaffung von zunächst 20 zusätzlichen Voll- und Teilzeitstellen. Im Laufe der Zeit könnten es noch mehr werden. „Wir müssen erst einmal sehen, wie sich alles entwickelt“, sagt Radmila Kelm. Derzeit sucht sie vor allem Fachverkäuferinnen für die Käse- und Fischtheke. Aktuell haben die Kelms 36 Voll- und Teilzeitkräfte sowie 30 geringfügig Beschäftigte.

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