Ortsbeirat arbeitet seit Jahren an der Verschönerung

Rhönplatz in Süsterfeld-Helleböhn braucht eine Frische-Kur

Schmucklos: Der Platz vor der Sparkasse und Apotheke könnte eine Rundererneuerung gebrauchen. Fotos: Fischer

Süsterfeld-Helleböhn. Der Ortsbeirat von Süsterfeld-Helleböhn müht sich seit Jahren, den zentralen Platz des Stadtteils, den Rhönplatz, attraktiver zu machen.

Mit einigem Erfolg: Aus Dispositionsmitteln – also mit Geld, dass der Ortsbeirat freihändig ausgeben kann – wurde ein Glascontainer unter die Erde gelegt, so dass eine schäbige Ecke verschwunden ist. Die Parkplätze entlang der Rhönstraße wurden neu gestaltet, und die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Hessen (GWH), der die Hochhäuser gehören, hat an der Ecke Rhönstraße/Meißnerstraße mit der Errichtung einer terrassenförmigen Mauer einen Beitrag zur Verschönerung des lange Zeit lieblos wirkenden Platzes geleistet.

Aufgewertet wurde auch der Bolz- und Spielplatz oberhalb des Rhönplatzes, der wegen des hohen Anteils von aus Russland stammenden Menschen in der Siedlung im Volksmund „Roter Platz“ heißt. Bänke wurden aufgestellt und neues Grün gepflanzt. Im Frühjahr soll ein Recktrainer installiert werden, kündigte Ortsvorsteher Jürgen Helferich (CDU) an.

Vor diesem Hochhaus will die Diakonie ein altersgerechtes Gebäude errichten lassen.

Zusätzliche Belebung und Attraktivität verspricht ein Projekt der Diakonie. Die will nach Angaben Helferichs in diesem Jahr noch vor dem Hochhaus direkt an der Ecke Rhön-/Meißnerstraße ein altersgerechtes Gebäude errichten lassen – sowohl zum dauerhaften Wohnen als auch für Tagesaufenthalte.

Ginge es nach dem Ortsbeirat, würde der unansehnliche Platz vor der Sparkasse und Apotheke neu gestaltet. Dafür aber fehlte bislang das Geld. Mehr Grün, neue Bänke und Laternen werden laut Helferich gewünscht. „Da könnte man schöne Sachen machen. Wir bleiben dran“, sagt er. Außerdem würde er gern die überdimensionierten und unansehnlichen, gut 1,5 Meter hohen Blumenkübel ersetzen lassen, die seinerzeit zur Verkehrsberuhigung entlang der Meißnerstraße aufgestellt wurden. „Die sehen einfach schrecklich aus“, sagt Helferich.

Das Bild des in den 50er- und 60er-Jahren als Modellsiedlung aus dem Boden gestampften Stadtteils Helleböhn ist geprägt von der Hochhaussilhouette. Die GWH saniert jährlich mehrere dieser Gebäude. 2014 waren es drei, in diesem sollen weitere drei folgen. Kostenpunkt für alle sechs: 1,5 Millionen Euro. Die neuen, Energie-effizienten hellen Fassaden sind schön anzusehen. Die Hälfte der Bewohner sind alte und ältere Menschen. Viele der Jüngeren haben ausländische Wurzeln.

Von José Pinto

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