Umbauarbeiten dauern bis tief in die Nacht

Sunexpress-Cup: Sattes Grün in der Eissporthalle

Kassel. Am Wochenende wird die Eissporthalle umgebaut. Und zwar in Rekordzeit. Innerhalb von nicht einmal zwei Tagen soll zumindest das Spielfeld kaum wiederzuerkennen sein.

Dieses Kunststück müssen die Mitarbeiter des Sportpromoters TSP hinbekommen.

Zwischen dem Spiel der Huskies in der Endrunde der Eishockey-Oberliga West gegen die Eisbären aus Hamm gestern Abend und dem Start des Fußballturniers am Sonntagnachmittag bleibt nicht viel Zeit.

Ab 14.30 Uhr live

KSV-Budenzauber in der Eissporthalle

An der Tageskasse sind heute noch Tickets erhältlich.

„Wir werden heute bestimmt bis Mitternacht arbeiten und am Sonntag um 6 Uhr weitermachen“, sagt Turnierorganisator Uli Skrowny.

Er ist davon überzeugt, dass die 35 Jahre alte Eissporthalle eine hervorragende Kulisse für den Sunexpress-Cup bieten wird. An dem nehmen neben dem KSV Hessen die Zweitligisten Energie Cottbus, FSV Frankfurt und SC Paderborn sowie der Drittligist Kickers Offenbach teil. Komplettiert wird die Runde durch den türkischen Zweitligisten Göztepe Izmir.

Lob für die Halle

„Es ist eine alte Halle, aber sie hat Charme“, sagt Uli Skrowny, der schon um die 100 Profiturniere organisiert hat. Ab heute Morgen wird über der Eisfläche ein Holzschwingboden aufgebracht. Darauf verlegen Fachleute einen hochwertigen Kunstrasen. „Auf dem dunklen Untergrund wird das satte Grün im Scheinwerferlicht besonders intensiv leuchten“, verspricht Skrowny.

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15 Helfer sollen dafür sorgen, dass alles rechtzeitig fertig wird. Den Zuschauern verspricht er eine bessere Sicht als dies durch die schützenden Plexiglasscheiben beim Eishockey möglich ist. Für das Fußballturnier werden diese Scheiben entfernt. Die Organisatoren sind froh, dass sie neben der Eissporthalle auch auf das Auestadion zurückgreifen können. „Wir werden auch Umkleidekabinen im Stadion nutzen“, sagt Skrowny. Durch die unmittelbare Nähe ergänze sich das gut.

Die neuen Anlagen im Auestadion sollen von den Teilnehmern des Promi-Spiels vor dem offiziellen Turnierstart genutzt werden. Neben dem Kasseler Fußball-Idol Thorsten Bauer haben die Ex-Profis Uwe Bein, Olaf Marschall und Uli Borowka zugesagt.

Die Veranstalter rechnen am Sonntag ab 14.30 Uhr mit einer stattlichen Kulisse in der Eissporthalle. „3500 bis 4000 Zuschauer dürften es werden“, sagt Organisator Skrowny. Für den Abbau der Fußballbühne bleibt übrigens ausreichend Zeit. Eine Woche nach dem Turnier ist am Sonntag, 13. Januar, der EHC Dortmund zu Gast bei den Huskies.

Tickets im Vorverkauf (12 bis 30 Euro) gibt es in der Geschäftsstelle des KSV, im Fanpoint und beim HNA-Kartenservice in der Kurfürstengalerie, Mauerstraße.

Fotos: Umbauarbeiten in der Eissporthalle

Hallenfußball: Umbau in der Eissporthalle

Von Thomas Siemon

Rubriklistenbild: © Herzog

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