Planung soll vor Ort vorgestellt werden

A 44: Minister Al-Wazir will auf Kommunen zugehen

Tarek Al-Wazir

Kaufungen/Wiesbaden. Der neue hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) will die betroffenen Kommunen bei der Planung der A 44 im Lossetal einbeziehen. Das machte sein Sprecher Wolfgang Harms am Donnerstag auf Anfrage der HNA deutlich.

„Wir werden den Planungsstand in den Kommunen vorstellen, wenn wir die Position des Bundes kennen“, heißt es in dem Schreiben. Ein Termin dafür könne noch nicht genannt werden, weil die Pläne zurzeit vom Bundesverkehrsministerium geprüft werden. „Aber es wird auf jeden Fall vor der Weiterführung des Verfahrens sein“, heißt es weiter. Das Planfeststellungsverfahren könne erst fortgesetzt werden, wenn die bestehenden Differenzen zwischen der Bundesregierung und dem Bundesrechnungshof ausgeräumt seien.

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Unabhängig davon werde sich Minister Al-Wazir „in den nächsten Monaten persönlich vor Ort ein Bild von der Situation machen“.

Über den Trassenverlauf könne man jetzt noch nichts sagen, heißt es weiter. Man werde die Variante, die das Bundesverkehrsministerium vorgebe, im Planfeststellungsverfahren prüfen. „Sie wird daran gemessen, ob sie die landschaftsschonendste und umweltvertäglichste ist und die Bewohner der Anrainergemeinden möglichst wenig belastet“, so die Mitteilung aus Wiesbaden.

Ob dies auch eine „Autobahn light“ auf der Basis der bestehenden Bundesstraße 7 sein könne, lässt der Minister in seiner Antwort offen. Darüber lasse sich erst reden, wenn die Antwort aus Berlin vorliegt.

Von Holger Schindler

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