Präventionsrat verteilt 2000 Geräte am Tag der Erde

Taschenalarm soll Angreifer verjagen - Geräte werden in Kassel verteilt

Kassel. Der Präventionsrat der Stadt Kassel verteilt am Tag der Erde, der am Sonntag, 22. April, im Stadtteil Jungfernkopf stattfindet, Taschenalarme. Die Geräte, die so groß wie Streichholzschachteln sind, sollen zum Selbstschutz und zur Verteidigung vor Angreifern dienen.

Handtaschenräuber oder Sexualstraftäter sollen in die Flucht geschlagen werden. „Kassel ist eine richtig sichere Stadt“, sagte Stadträtin Anne Janz, Mitglied des Präventionsrats, am Donnerstag bei der Präsentation des Geräts. Sie selbst sei abends oft mit dem Fahrrad unterwegs. Nichstdestotrotz gebe es Menschen, deren subjektives Sicherheitsgefühl schlecht sei.

Ältere Menschen fühlten sich oft unsicher, weil sie nicht mehr so flink auf den Beinen seien, sagt Susanne Zinke, Geschäftsführerin des Präventionsrats. Für Senioren, aber auch junge Frauen, die zum Beispiel beim Joggen allein unterwegs sind, ist der Taschenalarm gedacht.

„Der laute Signalton soll im Notfall Aufmerksamkeit erzeugen und aufdringliche Menschen abschrecken“, sagt Janz. Der batteriebetriebene Taschenalarm könne mit einem Karabinerhaken einfach an der Kleidung befestigt werden. Ausgelöst wird der Signalton, indem man den an einer Schnur befestigten Sicherungsstift herauszieht. Am Sonntag werden 2000 Geräte im Stadtteil Jungfernkopf kostenlos verteilt. (use)

Mehr zu diesem Thema in der Freitagsausgabe der Hessischen Allgemeinen.

Rubriklistenbild: © Uwe Zucchi dpa/lhe / Montage: Koch

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