„Natürlich ist es beklemmend“

Tatorte des NSU fotografiert: Ausstellung von Regina Schmeken startet

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Tatort Kassel: Hier, an der Holländischen Straße, wurde am 6. Juni 2006 Halit Yozgat erschossen.

„Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU“ – so heißt eine Ausstellung, die Dienstagabend im Rathaus eröffnet wird. Wir haben mit der Fotografien über die Ausstellung gesprochen.

Ab Mittwoch bis zum 8. September sind die großformatigen Schwarz-Weiß-Aufnahmen der Fotokünstlerin Regina Schmeken dann im Kasseler Stadtmuseum zu sehen. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Im Interview spricht Schmeken über ihre Arbeit.

Frau Schmeken, worin lag für Sie der Reiz, die NSU-Tatorte zu fotografieren?

Reiz ist vielleicht das falsche Wort. Ich spürte sofort die Relevanz der Anfrage, als mich Annette Ramelsberger, die Gerichtsreporterin der Süddeutschen Zeitung, gebeten hatte, die Tatorte vor Beginn des NSU-Prozesses 2013 zu fotografieren. Nachdem ich dann durch Deutschland gereist war und in acht Städten die betroffenen Orte in Augenschein genommen hatte, ließ mich das Thema nicht mehr los. So habe ich mich dazu entschlossen, daraus ein eigenes Projekt zu machen.

Hatten Sie Bedenken im Vorfeld?

Ich hatte Angst, dass es nicht funktionieren könnte, weil ich auch keine falsche Betroffenheit zur Schau stellen wollte. Außerdem wusste ich nicht, wie die Familien der Opfer sich dazu verhalten würden. Ich habe es dann aber trotzdem gewagt, mich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Gab es Schwierigkeiten bei der Umsetzung?

Es war eine Herausforderung, weil heute nichts mehr vorhanden ist, was auf einen Mord schließen ließe. Das Projekt bedeutete, etwas zu fotografieren, was nicht mehr zu sehen ist und schon lange zurückliegt. Gerade die scheinbare Normalität an diesen Tatorten zeigt, dass dies mitten unter uns geschehen ist und Menschen brutal ermordet wurden, die lange hier gelebt haben, die unsere Mitbürger waren.

Was war Ihre Intention?

Ich wollte zeigen, wo die Morde und Anschläge passiert sind, aber ich wollte das nicht in reißerischer Manier tun. Sondern ich wollte deutlich machen, dass es offensichtlich überall hätte geschehen können. So wie in Nürnberg. An einer ganz normalen Ausfallstraße ist der Blumenhändler Enver Simsek ums Leben gekommen. In Dortmund wurde Mehmet Kubasik in seinem Kiosk ermordet. Und in Kassel war es Halit Yozgat, der in Anwesenheit eines Verfassungsschützers in seinem Internetcafé sterben musste. Dabei stellt sich die Frage: Wer hat die Menschen, die sterben sollten, ausgesucht?

Wie haben Sie sich vorbereitet?

Im Vorfeld habe ich viel dazu gelesen – zum Beispiel auch ein Buch von Barbara John, in dem sie die Opferfamilien befragt, deren Ombudsfrau sie ist. Das war ein zusätzlicher Beweggrund für mich, das Projekt anzugehen: der Umgang der Ermittler mit den betroffenen Familien. Man kann ja nur verwundert sein, wenn man liest, wie diese vorgegangen sind.

Inwiefern?

Die Familien sind oft verdächtigt worden, etwas mit dem Tod ihres Angehörigen zu tun zu haben, die Behörden sind seltsame Wege gegangen. Auch der Prozess konnte die Fragen nicht beantworten, die man sich immer noch stellt: Woher wussten denn die Täter von der Imbissbude auf einem Stück Rasen am Neudierkower Weg, weit weg von der Rostocker Innenstadt? Woher wussten die Täter von dem jeweiligen Migrationshintergrund der Opfer? Ich war dann an jedem Tatort zweimal - einmal 2013 und einmal 2015 beziehungsweise 2016.

Haben Sie auch Beklemmungen bekommen während der Arbeit?

Natürlich ist es beklemmend, weil man das Ganze gar nicht wahrhaben will. Man steht etwas neben sich. Aber darum ging es ja auch: diese Bestürzung, Bedrückung, Beklemmung in den Griff zu bekommen. Besonders befremdlich war es zum Beispiel, als ich zum zweiten Mal beim ersten Tatort in Nürnberg war, wo der Blumenhändler Enver Simsek im Jahr 2000 getötet worden ist. Da stand 2015 nun wieder ein Blumenhändler. Das wirkte irgendwie gespenstisch, wobei das auch Quatsch ist. Schließlich ist das eine beliebte Stelle, an der immer Blumenhändler ihre Ware angeboten haben.

Sind Sie mit dem Blumenhändler, der nun da stand, ins Gespräch gekommen?

Ich habe ihm erklärt, was ich mache. Da ging er wortlos zu seinem Auto und holte ein DIN-A4-Blatt mit den Bildern von allen Ermordeten, hielt es mir unter die Nase und fragte: Warum? Und das war ja auch der Grund, warum ich diese Arbeit gemacht habe. Man versteht es nicht. Und es hat viel kaputt gemacht. Nicht umsonst sagt der Schriftsteller Feridun Zaimoglu in seinem Beitrag im Katalog zur Ausstellung: Die Geschichte des NSU ist die Geschichte der großen Beschädigung.

Wie war die Situation in Kassel?

Bei meinem zweiten Besuch 2015 war das Haus an der Holländischen Straße sehr verändert, es war gerade frisch renoviert und schwarz gestrichen worden. In das Ladenlokal, in dem Halit Yozgat starb, ist dann ein Imker eingezogen.

Gedenkfeier für Kasseler NSU-Opfer Halit Yozgat

Gedenken an NSU-Opfer Halit Yozgat, HalitplatzGedenkfeier Halit Yozgat. Auch Oberbürgermeister Christian Geselle und sein Vorgänger Bertram Hilgen nehmen an der Veranstaltung teil.Foto: Andreas Fischer
Gedenken an das Kasseler NSU-Opfer Halit Yozgat © Andreas Fischer
Gedenken an NSU-Opfer Halit Yozgat, HalitplatzGedenkfeier Halit Yozgat. Auch Oberbürgermeister Christian Geselle und sein Vorgänger Bertram Hilgen nehmen an der Veranstaltung teil.Foto: Andreas Fischer
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Gedenken an NSU-Opfer Halit Yozgat, HalitplatzGedenkfeier Halit Yozgat. Auch Oberbürgermeister Christian Geselle und sein Vorgänger Bertram Hilgen nehmen an der Veranstaltung teil.Foto: Andreas Fischer
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Gedenken an das Kasseler NSU-Opfer Halit Yozgat © Andreas Fischer

Ihre Ausstellung wurde nun schon in verschiedenen Städten gezeigt. Welche Reaktionen gab es?

Die wichtigste Reaktion war für mich zunächst die der Angehörigen. Der Sohn von Enver Simsek war bei der Eröffnung in Dresden dabei, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Er sagte, dass er diese Arbeit begrüßt, weil sie nicht nur an die Taten, sondern auch an die Menschen erinnert, die getötet wurden. Es ist für niemanden leicht, sich diese Bilder anzusehen und sich dadurch das Geschehene zu vergegenwärtigen. Besonders schwer ist es für die Angehörigen und für Menschen mit Migrationshintergrund.

Wie waren darüber hinaus die Reaktionen?

Die Gästebücher in den Ausstellungen sind voller Beiträge. Darin kann man ablesen, dass das Interesse an dem Thema noch groß und gerade auch bei jüngeren Menschen vorhanden ist. Viele verstehen durch die Ausstellung das erste Mal überhaupt die ungeheuerliche Dimension der Taten des NSU.

Hinweis: Zu der Ausstellung gibt es einen Katalog aus dem Hatje Cantz Verlag für 15 Euro.

Regina Schmeken wurde 1955 in Gladbeck geboren. Sie studierte Germanistik und Kunst in Essen und München. Bei Auslandsaufenthalten entstanden erste Fotoserien. Heute lebt und arbeitet sie in Berlin.

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