Tausende von Menschen vergnügten sich beim Theaterfest

Geschwister mit Sinn für Verwandlung: Paul (12) verkleidet sich gern, will aber dennoch kein Schauspieler werden. Seine Schwester Ina (9) hat hingegen klare Vorstellungen: Sie möchte Opernsängerin werden. Fotos:  Schachtschneider

Kassel. Für Kinder ist es immer ein ganz besonderes Vergnügen: in außergewöhnliche Kostüme schlüpfen und sich das Gesicht von Profis schminken lassen.

Viele Jungen und Mädchen, die Sonntag mit ihren Eltern das Theaterfest zur Eröffnung der neuen Spielzeit in Kassel besuchten, nutzten die Gelegenheit: Sie ließen sich in einen Dino, Tiger oder in Spiderman verwandeln.

Theaterfest in Kassel

Welch wichtige Rolle Maskenbildner im Theatergeschäft einnehmen, darauf machte Intendant Thomas Bockelmann bei einem Schau-Schminken im Schauspielhaus aufmerksam. Die Maskenbildner seien die Letzten, die mit den Sängern und Schauspielern vor einer Vorstellung zu tun hätten. Da sei es ganz wichtig, dass sie einen sensiblen Umgang mit den Künstlern pflegten, sagte Bockelmann.

Wie man ein Gesicht gekonnt verändern kann, das demonstrierten Chefmaskenbildnerin Helga Hurler und ihre Kolleginnen am Beispiel von zwei Menschen, die ansonsten nicht so oft auf der Bühne stehen: Sie verwandelten Orchesterdirektorin Insa Pijanka und Georg Zingsem, Technischer Direktor des Staatstheaters, bei der „Operation Hinkelstein“ in Asterix und Obelix.

Obwohl die Besucher nicht gezählt werden, der Eintritt beim Theaterfest ist frei, ging Bockelmann von mindestens 4000 bis 5000 Menschen aus. „Ich schätze, dass auch viele documenta-Besucher die Nase in unsere Häuser gesteckt haben.“ Höhepunkt des Theaterfestes war die Vorstellung des neuen Spielplans: Am 14. September wird die Premiere von „Amphitryon“ im Schauspielhaus gefeiert. Einen Tag danach steht „Orpheus“ im Opernhaus auf dem Programm. (use)

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