Nach Razzia

Terrorverdacht gegen Kasseler: Ermittler werten Dateien aus

Kassel. Sie sind weiter auf freiem Fuß: drei terrorverdächtige Kasseler, deren Wohnungen vorige Woche durchsucht worden sind. Experten werten derzeit Materialien der Razzia aus.

Derzeit sind die Ermittler der Staatsanwaltschaften Kassel und Frankfurt weiterhin damit beschäftigt, Dateien und Materialien auszuwerten, die bei der Razzia sichergestellt worden waren. „Daher kann auch noch keine Aussage dazu getroffen werden, ob sich die Verdachtsmomente erhärtet haben“, sagte Dr. Götz Wied, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Kassel, auf Anfrage.

Nach den Wohnungsdurchsuchungen hatten die Staatsanwaltschaften erklärt, dass die drei Männer im Alter von 19, 22 und 23 Jahren verdächtigt werden, eine schweren staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet zu haben. Die mutmaßlichen Islamisten sollen den Krieg in Syrien von Deutschland aus logistisch unterstützt haben und selbst die Absicht gehabt haben, auszureisen, um an Kampfhandlungen in Syrien teilzunehmen.

Wo genau in Kassel sich die durchsuchten Wohnungen befinden, sagte die Staatsanwaltschaft auf Nachfrage nicht. (clm)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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