Mann wohnte in Wehlheiden

Terrorverdacht gegen Kasseler: Anklage in Frankfurt wegen IS-Mitgliedschaft

Kassel/Frankfurt. Ein 31 Jahre alter Mann ist wegen der Mitgliedschaft in der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) von der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt angeklagt worden.

Gegen ihn war auch wegen des Verstoßes gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz ermittelt worden.

Nach HNA-Informationen handelt es sich bei dem Mann um Walid D. aus Kassel. Nach Hinweisen, dass er mit Drogen handelt, war 2014 seine Wohnung in Wehlheiden durchsucht worden. Dabei fanden die Fahnder eine nicht funktionsfähige Kalaschnikow, Munition und eine Pistole der Marke Ceska. Außerdem hatte Walid D. Internetseiten zum Thema Islamischer Staat heruntergeladen sowie Videos von terroristischen Kampfhandlungen und Tötungsszenen in Besitz.

Der Mann soll, so die Generalstaatsanwaltschaft, im Jahr 2013 von Kassel aus über die Türkei nach Syrien gereist sein. Dort soll er einen Fragebogen ausgefüllt haben, in dem er sich selbst als „Kämpfer“ bezeichnete.

Außerdem soll er sich darüber informiert haben, wie man Waffen über die Grenze von Syrien in die Türkei schmuggeln könne. Ermittler vermuteten damals, dass Walid D. mit dem Geld aus dem Rauschgifthandel den Islamischen Staat unterstützen wollte.

Walid D. saß zeitweise im Wehlheider Gefängnis in Untersuchungshaft.

Rubriklistenbild: © David-Wolfgang Ebener/dpa

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