Tierschützer protestierten gegen Nerzfarmen

Kassel. Als Sensenmänner verkleidet schleiften Aktivisten der Tierschutzorganisation Peta am Freitag scheinbar blutüberströmte Pelzmäntel durch die Kasseler Innenstadt. Mit dieser Aktion unter dem Motto „Pelz ist tot“ wollte die Organisation auf das Leiden der Tiere aufmerksam machen.

Besonders ging es um zwölf illegal betriebenen Nerzfarmen in Deutschland.

„Wir möchten die Menschen wachrütteln und dazu bewegen, Pelzmäntel aus ihrem Kleiderschrank zu verbannen“, sagte Peta-Aktionskoordinator Patrique-Robert Noetzel.

Es gebe genügend synthetische Alternativen, beispielsweise Webpelz. Trotz einer entsprechenden Verordnung würden immer noch Nerze in winzigen und verdreckten Käfigen eingesperrt und für Modezwecke ihrer Felle beraubt. Die Aktion in der Kasseler Fußgängerzone dauerte knapp eineinhalb Stunden. (mkx)

Rubriklistenbild: © Foto: Konrad

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