Herbstblues

9 Tipps gegen das Stimmungstief

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Sobald die Tage spürbar kürzer werden und Regen, Wind und grauer Himmel den Wetterbericht dominieren, ist der Herbst da. Und zusammen mit ihm der Herbstblues. Nun sinkt häufig die Stimmung auf den Nullpunkt.

Typische Symptome: Wir kommen morgens nur schwer aus dem Bett und fühlen uns den ganzen Tag müde, antriebs- und lustlos. Hinzu kommen Heißhunger auf Süßigkeiten und häufige Stimmungsschwankungen. Anstatt nun jede freie Minute unter der Sofadecke zu verbringen, sollten wir es uns gut gehen lassen. Diese neun Tipps der AOK Hessen helfen dabei, dem Herbstblues keine Chance zu geben.

Bewegung an der frischen Luft

Was uns im Herbst vor allem fehlt, ist das Licht. Die Tage werden kürzer, häufig halten wir uns auch nach Feierabend in geschlossenen Räumen auf und die dunklen Abende werden länger. Fehlt dem Körper Tageslicht, so produziert er nur noch wenig vom Glückshormon Serotonin. Deshalb raten Experten, mindestens eine halbe Stunde täglich an die frische Luft zu gehen. Nutzen Sie zum Beispiel die Mittagspause und genießen das natürliche Licht. Wichtig: Die Sonnenbank kann dieses nicht ersetzen.

Farben

Sogar die Psychologie beschäftigt sich mit der Wirkung von Farben. Denn diese können unsere Stimmung beeinflussen. Gelb und Orange heben unsere Laune, Rot belebt und wärmt. Wer nicht gleich seine Wohnung neu streichen möchte, kann mit Wohnaccessoires, zum Beispiel neuen roten Sofakissen oder einem zinnoberroten Bild, gegen den Herbstblues ankämpfen.

Wellness

Wenn die Tage kürzer werden, fallen – zumindest bis zum Advent – viele soziale Verpflichtungen weg, die für sogenannten Freizeitstress sorgen: Die Sommerfeste sind vorbei und wir können Gartenarbeit auch mal wieder Gartenarbeit sein lassen. Jetzt ist die perfekte Jahreszeit, um uns etwas Gutes zu tun: Wellness für Körper und Seele. Für ein gutes Körpergefühl helfen im kühlen Herbst sanfte Duschcremes statt erfrischenden Duschgels, reichhaltige Haarkuren, Gesichtsmasken und dicke Cremepackungen für Hände und Füße. Da wird das eigene Badezimmer schnell zum Spa und zur ganz persönlichen Wohlfühloase.

Musik

Nicht zu unterschätzen ist auch die Macht der Musik, gut ausgewählt ist sie wie Medizin und kann uns gute Laune zaubern. Egal, ob melancholisch zum Träumen oder der Sommerhit aus dem letzten Urlaub: erlaubt ist, was gefällt. Es ist ganz Ihnen überlassen, bei welcher Musik Sie am besten entspannen können.

Ernährung

Mit den kühleren Temperaturen läutet der Herbst oft die Erkältungssaison ein. Achten Sie deswegen auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit vielen Nährstoffen. Frisches Obst und Gemüse stärken unsere körpereigenen Abwehrkräfte. Nahrungsmittel mit viel Magnesium sind gut für die Nerven. Besonders viel des Mineralstoffs ist in Vollkornprodukten, Bananen, Hülsenfrüchten und Nüssen enthalten. Bei Lust auf Süßes eignet sich ein kleines Stückchen Schokolade. Denn die macht tatsächlich glücklich. Gewürze wie Ingwer, Chili oder Zimt wärmen den Körper von innen auf und sorgen für ein wohliges Gefühl und helfen außerdem der Verdauung auf die Sprünge.

Wechselduschen

Wen das kalte Nass nicht abschreckt, startet mit Wechselduschen fit in den Tag. Die Kalt-Warm-Reize des Wassers kurbeln den Kreislauf und die Durchblutung an, indem sie die Blutgefäße verengen und weiten. Das wirkt sich positiv auf unser Immunsystem, den Stoffwechsel, die Wärmeregulierung, das Herz und unsere Laune aus. So gehts: mit dem Wasserstrahl zuerst vom rechten Fuß zur rechten Hüfte und dann an der Oberschenkelinnenseite zurück zum Fuß. Das Gleiche am linken Bein. Danach vom rechten Handrücken beginnend und bis zur Schulter abbrausen und am Innenarm entlang zurück zur Hand. Ideal sind zwei Durchgänge, die mit warmem Wasser beginnen und kaltem Wasser enden, also warm/kalt, warm/kalt.

Freunde

Die Freizeit immer allein zu verbringen, kann auf Dauer unglücklich machen. Freunde zum gemeinsamen Kochen einladen, Brettspiele spielen, mit den Bekannten ins Kino oder der besten Freundin zum Samstags-Shopping in die Innenstadt – unter Menschen zu sein, die man mag, zu reden und zu lachen setzt jede Menge Glückshormone frei und hebt die Stimmung. Wer gerade erst in eine neue Stadt gezogen ist und noch keinen Freundeskreis am neuen Wohnort hat, knüpft in Tanzkursen, im Sprachunterricht oder beim Sport neue Kontakte.

Kuscheln

Berührungen regen unsere Sinne an, streicheln die Seele und helfen uns, so richtig zu entspannen. Körperkontakt unterstützt den Stressabbau, stärkt das Immunsystem sowie das körperliche und seelische Wohlbefinden. Die Berührungen setzen außerdem stimmungsaufhellende Endorphine frei. Kuscheln macht also gesünder und glücklicher.

Düfte

Angenehme Aromen, zum Beispiel in Duftölen und -kerzen, können unsere gute Stimmung positiv unterstützen. Lavendel wirkt beispielsweise beruhigend, während fruchtige Düfte wie Orange oder Zitrone anregen.

Weitere nützliche Tipps für ein besseres Wohlbefinden, zum Beispiel zur Stressbekämpfung mit pflanzlichen Mitteln, gibt die AOK auf aok-erleben.de

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