Titelkämpfe wegen Corona verschoben

Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften erst 2023 im Kasseler Auestadion 

Das Kasseler Auestadion auf der Luft fotografiert
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Das Auestadion: Hier treffen sich erst 2023 die Spitzenathleten zur Deutschen Leichtathletik-Meisterschaft.

Als Ausrichter für die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften hat sich Kassel bewährt. 2021 sollte es wieder soweit sein. Doch auch im Sport hat Corona den Zeitplan über den Haufen geworfen.

Es ist eine Kettenreaktion. Weil die Olympischen Spiele in Tokio um ein Jahr auf 2021 verschoben wurden, wird Kassel nicht wie geplant Austragungsort für die Deutschen Meisterschaften im kommenden Jahr. Dafür ist Braunschweig dran, wo die nationalen Titelkämpfe im Juni stattfinden sollten. Und weil im Jahr 2022 mit der documenta bereits eine Großveranstaltung in Kassel terminiert ist, wird das Auestadion erst im Jahr 2023 zum Treffpunkt der deutschen Spitzenleichtathleten. Diese Entscheidung hat jetzt das Präsidium des Verbandes bekannt gegeben. Für Kassel und Braunschweig als bewährte Ausrichterstädte wolle man so Planungssicherheit schaffen, sagt DLV-Präsident Jürgen Kessing.

Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle betonte, dass sich alle Beteiligten einvernehmlich auf diese Terminänderungen geeinigt hätten.

Im Jahr 2022 stehe Kassel mit der Weltkunstausstellung documenta 15 ganz im Zeichen der Kunst- und Kulturszene. Da sei eine weitere Großveranstaltung nur schwer zu organisieren. Ein Jahr später könnten sich die Leichtathletik-Fans auf die Titelkämpfe im Auestadion freuen.

Der besondere Reiz im Jahr 2023 sei dann, dass sich viele Athleten in Kassel für die darauffolgenden Weltmeisterschaften im August qualifizieren wollten. Das verspreche erstklassigen Spitzensport und spannende Wettkämpfe, so der Oberbürgermeister.

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