"Tragischer Unglücksfall"

Tödlicher Sturz von A44-Brücke: Opfer stieg zunächst auf Leitplanke

Unglücksort: Über dieses Geländer der Talbrücke Pöppelsche der A 44 stürzte der 24-Jährige aus Körle am Samstagmorgen versehentlich in den Tod. Foto: Polizei Soest/nh

Körle/Soest. Der 24-jährige Mann aus Körle, der am frühen Samstagmorgen von der Talbrücke Pöppelsche der A44 versehentlich in den Tod stürzte, ist wahrscheinlich zunächst auf die Ständer der Leitplanke geklettert.  

Anschließend hat er sich vermutlich über den 1,10 Meter hohen Schutzzaun der Brücke zwischen Soest und Paderborn geschwungen. Das sagte Wolfgang Lückenkemper, Sprecher der Kreispolizeibehörde Soest, am Mittwoch auf HNA-Anfrage. Weder die drei jungen Männer, mit denen der Körler unterwegs war, noch der Mercedes-Fahrer, dem die Gruppe helfen wollte, hätten den Sprung gesehen, so der Sprecher.

Der 24-Jährige habe seinen Mitfahrern, die alle aus dem Raum Kassel stammen, lediglich mitgeteilt, dass er austreten müsse. Die Ermittlungen in dem Fall, der bundesweit für Schlagzeilen sorgte, sind nach Angaben von Polizeisprecher Lückenkemper inzwischen eingestellt worden.

„Es handelt sich hier eindeutig um einen tragischen Unglücksfall“, sagte der Sprecher. Der junge Mann habe offensichtlich nicht realisiert, dass er sich auf einer Brücke befand. Der Leichnam des Körlers, der rund 20 Meter tief in den Tod stürzte, sei mittlerweile freigegeben worden. Das Unglück ereignete sich am Samstagmorgen gegen 4.50 Uhr. Zu dieser Zeit war es noch dunkel. Die jungen Männer waren laut Polizei auf dem Rückweg von einem Besuch in Köln.

Von Peter Ketteritzsch

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