Umstände ungeklärt

Bluttat in Oberzwehren: 33-Jähriger wurde vermutlich umgebracht

Kassel. Grausige Bluttat im Kasseler Stadtteil Oberzwehren: Ein 33-jähriger Mann ist am Sonntag in einem Mehrfamilienhaus an der Waldmannstraße durch Stiche in den Hals gestorben. Die Polizei schließt nicht aus, dass der Mann Opfer eines Gewaltverbrechens wurde.

Gegen 12.50 Uhr war der Rettungsdienst in das Mehrfamilienhaus am Mattenberg gerufen worden. Polizei und Rettungsdienst gingen zunächst von einem medizinischen Notfall aus. Vor Ort erkannten die Beamten allerdings schnell, dass es sich um ein Gewaltverbrechen handeln musste. „Die Gesamtumstände und die ersten Aussagen von Zeugen deuten darauf hin“, sagte Polizeisprecher Frank Skubski.

Spurensicherung untersuchte Tatort

Update

Artikel wurde um 20 Uhr aktualisiert.

Die Rettungskräfte hätten noch versucht, den 33-Jährigen wiederzubeleben. Er sei jedoch noch an Ort und Stelle seinen schweren Verletzungen erlegen. Die Kasseler Kriminalpolizei nahm am Sonntagmittag die Ermittlungen auf. Beamte der Spurensicherung untersuchten den Tatort. Im Visier der Ermittler steht die alkohol- und drogenabhängige Lebensgefährtin des Getöteten. Ob sie etwas mit der Bluttat zu tun hat, steht aber nicht noch nicht fest. Die Frau wurde nach der Tat stark alkoholisiert an einem nahe gelegenen Supermarkt aufgegriffen.

Notarzt stellte den Tod fest

Laut Polizei war sie am Sonntag noch nicht vernehmungsfähig. Das Opfer, das im Erdgeschoss wohnte, schleppte sich blutüberströmt noch in die Wohnung seiner Vermieterin im ersten Stock des Mehrfamilienhauses. Dort brach der Mann zusammen. Der Notarzt konnte wenig später nur noch dessen Tod feststellen. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion der Leiche an. (ket)

Fotos vom Einsatzort

Tötungsdelikt in Kassel Oberzwehren

Rubriklistenbild: © Hessennews.TV

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