"In der Mode ist alles erlaubt"

"Cassel-Style" im City Point mit Marcus Schenkenberg und Fernanda Brandao

Kassel. Das schwedische Männermodel Marcus Schenkenberg gab gemeinsam mit der brasilianischen Entertainerin Fernanda Brandao Styling-Tipps im Kasseler City-Point. Die beiden gehörten zum Expertenteam des Wettbewerbs "Cassel-Style".

Finale des Wettbewerbs Cassel-Style im City-Point Kassel

Schön auszusehen, das sei nicht in erster Linie eine Frage des Geldes, sagt Marcus Schenkenberg: „Wir Männer mögen es bequem, Hauptsache die persönliche Note stimmt“. Der gebürtige Schwede, ein weltweit bekanntes Top-Model und mit seinen Produktlinien für Männer-Düfte und Gesundheitscremes für die Herren ein erfolgreicher Unternehmer, deutet auf sein schlichtes graues T-Shirt und seine Jeans-Hose. Es sei in der Mode eigentlich alles erlaubt, was zum Typ passt, sagt seine Partnerin in der Jury, die brasilianische Entertainerin und Sängerin Fernanda Brandao. Das ist keine Hexerei, wenn man eine Figur wie die 31-Jährige hat. In ihrem cremefarbenen, trägerlosen Kleid zog sie alle Blicke des Publikums auf sich.

Der in den USA lebende Schwede und die Entertainerin, neben dem gebürtigen Kasseler Künstleragentur-Chef Bastian Schönauer in der Jury, waren am Samstag die Stars beim „Cassel-Style“-Wettbewerb des Citypoint. Beide Prominente wurden vor allem vom weiblichen Geschlecht umlagert und mussten Autogramme am laufenden Band schreiben. Der freundliche, hochgewachsene Schwede, schlanke Taille, muskulöser Oberkörper, markante Gesichtszügen, der in kürze auch eine Schmuckkollektion entwickeln will, setzte geduldig seinen Namen auf die Karten. Das dürfte geschmerzt haben.

Denn Schenkenberg trug den rechten Arm in einer stützenden Schiene. Beim Promiboxen des Fernsehsenders Pro 7 hatte er sich im Kampf mit dem Sohn des bekannten Schlagersängers Costa Cordalis den Arm ausgekugelt. „Dabei war ich am Gewinnen“, sagt der sportliche 46-Jährige, der mindestens zehn Jahre jünger aussieht. Zwischendurch neckt er seinen Manager mit Schattenboxen.

Mit den acht Laienmodels, unter mehr als 100 Bewerbern vorausgewählt, gingen die beiden Stars freundlich bis nachsichtig um. Die Kandidaten mussten sich während einer einstündigen Shopping-Tour im Citypoint ein neues Outfit zusammenstellen und auf dem Laufsteg präsentieren. „Very nice“, sagt Schenkenberg. Der zeitweise introvertiert wirkende Schwede taut auf, als er Armin Dorri auf der Bühne sieht. Der 18-jährige Schüler des Wilhelmsgymnasiums trägt Jeansanzug, gepunktete Fliege und Pünktchen-Socken. Sein Mut zur Extravaganz wird belohnt. „Normalerweise mag ich keine Fliegen“, sagt Schenkenberg. „Aber für diese Kombination gibt es Extra-Punkte“.

Von Peter Dilling

Cassel-Style 2014: Marcus Schenkenberg und Fernanda Brandao im Interview

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