Polizei bittet Bevölkerung um Hinweise

Toter von A49 noch nicht identifiziert

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Auffälliger Schlüsselbund: Die Polizei erhofft sich von der Veröffentlichung des Fotos Hinweise auf die Identität des 30 bis 40 Jahre alten, bärtigen und langhaarigen Mannes.

Kassel. Die Identität des Mannes, der in der Nacht zu Samstag auf der A 49 zwischen den Anschlussstellen Kassel-Auestadion und Kassel-Niederzwehren überfahren wurde, ist nach wie vor ungeklärt.

Der 30- bis 40-jährige Mann trug laut Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch keinerlei Papiere oder persönliche Gegenstände bei sich. Auch die Überprüfung von Vermisstenfällen brachte die Ermittler bislang nicht weiter.

Zu den Umständen des Todes hat die Kasseler Kripo die weiteren Ermittlungen übernommen. Am Dienstag soll laut Jungnitsch der Leichnam obduziert werden. Die Ermittler gehen davon aus, dass er Mann von einem Klein-Lkw oder Laster überrollt wurde.

Um 2:40 Uhr in der Nacht zu Samstag hatte eine zunächst eine Autofahrerin der Polizei über Notruf gemeldet, dass ihr soeben auf der A49 ein Mann fast in den Wagen gesprungen wäre. Er sei plötzlich aus dem Gebüsch am Fahrbahnrand gekommen. Die Autofahrerin konnte dem Mann gerade noch ausweichen. Als die erste Funkstreife kurz darauf an der Stelle kurz vor der Ausfahrt Niederzwehren eintraf, lag der Mann bereits tödlich verletzt auf der Fahrbahn.

Zur Unfallzeit sollen Zeugenaussagen zufolge ein dunkler VW-Caddy mit WOB-Kennzeichen und ein weißer Kleintransporter der Sprinterklasse auf dem Abschnitt der A49 in Fahrtrichtung Marburg unterwegs gewesen. Ob sie etwas mit dem Unfallgeschehen zu tun haben, stehe nicht fest. Sie werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Einiges spricht aus Sicht der Ermittler dafür, dass der Mann in Selbsttötungsabsicht auf die Fahrbahn getreten sei oder sich sogar auf die Fahrbahn gelegt habe und in der Dunkelheit überrollt wurde. Neben dem Todesermittlungsverfahren laufen parallel Ermittlungen wegen Verdachts der Verkehrsunfallflucht.

Hinweise an die Polizei: Tel. 0561/9100.

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