Trainingsprogramm für die Ohren

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Hören will gelernt sein – im wahrsten Sinne des Wortes.

Unser Gehör ist 24 Stunden am Tag auf Empfang. Jedes Geräusch, dessen Schallwellen unsere Ohrmuschel erreichen, wird über den Hörnerv ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet. Ein Glück, dass wir nur etwa 30 Prozent dieser Hörinformationen bewusst wahrnehmen: „Unser Gehirn verfügt über aktive Hörfilter, die bis zu 70 Prozent der Umgebungsgeräusche ausblenden“, erklärt Hörakustikmeister Tino Messer von Hess Hören in Kassel. Diese Hörfilter sind es, die uns helfen auch in Gruppensituationen oder unter anderem Störschalleinfluss Sprache herauszuhören.

„Ein Hörverlust entsteht meist schleichend und unbemerkt. Im Schnitt beginnen wir 7 Jahre zu spät mit der Hörgeräteanpassung. In diesem Zeitraum bekommt unser Gehirn zu wenige Informationen – Die Hörfilter bauen sich ab “, erklärt Messer.

Wird in dem Fall ein Hörgerät angepasst, kann zwar das Hören ausgeglichen werden, aber nicht die Hörverarbeitung. Wir hören zwar lauter, aber nicht deutlicher. Das erste vorbeifahrende Auto klingt nach der ersten Hörgeräteanpassung oft so laut wie ein Lastwagen. In Gruppensituation hören wir alles durcheinander, aber der Fokus auf einen Sprecher fällt uns schwer. Tino Messer kennt das Problem: „Die neuen Hörgeräte landen dann oft nicht in den Ohren, sondern im Schrank. Um eine schnellere Gewöhnung an die Umgebungsgeräusche zu ermöglichen, bieten wir in Kassel exklusiv die terzo Gehörtherapie an“.

Mit terzo besser Hin- und Weghören lernen

terzo steht für ein Therapie-Konzept, das die Hörverarbeitung im Gehirn trainiert und so nicht nur besseres Hören, sondern vor allem besseres Verstehen ermöglicht. „Wir wenden das terzo-Training zu Beginn jeder Hörgeräteversorgung an und haben damit sehr gut Erfahrungen gemacht“, berichtet Tino Messer. Kunden erhalten für drei Wochen spezielle Trainings-Hörgeräte die dabei unterstützen die Hörfilter wieder aufzubauen. Für die Trainingszeit sind Hör-Übungen vorgesehen die bequem zuhause durchgeführt werden können. Ist der Hörfilter wieder trainiert, fällt der Umstieg auf konventionelle Hörgeräte leichter . Auch wer schon länger ein Hörgerät trägt, aber Probleme beim Sprachverstehen hat, oder Hintergrundgeräusche als störend empfindet, kann von dem Hörfilter-Training profitieren.

Tinnitus-Betroffene müssen lernen, wegzuhören, denn auch bei ihnen funktioniert der Hörfilter nicht mehr richtig. Dabei hilft das terzo-Training, weil es die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche lenkt. Störende Ohrgeräusche treten wieder in den Hintergrund“, erklärt Messer. Wer hätte es gedacht: Zum guten Hören gehört auch das Weghören!

Sie haben weitere Fragen zum terzo-Gehörtraining? Die Mitarbeiter von Hess Hören in Kassel, Baunatal, Hessisch-Lichtenau, Kaufungen, Lohfelden und Vellmar freuen sich auf Ihren Besuch!

  

Telefon

+49 (0)561 15 46 3

oder per  Email

Alle Standorte finden Sie hier.

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