Ehrenobermeister der Bäcker-Innung starb mit 79

Trauer um Christoph Riede

Christoph Riede

Kassel/Lohfelden. Trauer um den Ehrenobermeister der Bäcker-Innung Region Kassel, Christoph Riede. Er erlag am vergangenen Mittwoch im Alter von 79 Jahren einem Herzinfarkt. Einen Tag später verstarb seine schwer kranke Frau Therese Riede (78).

Christoph Riede war 24 Jahre lang Obermeister der Bäckerinnung Kassel. In diesem Amt folgte ihm im Dezember 2011 sein Sohn Bernd Riede. Das Familienunternehmen hatte Christoph Riede 1961 in Bettenhausen gegründet. Die Zukunft des Bäckerhandwerks und die Ausbildung des Nachwuchses lagen ihm besonders am Herzen. So engagierte er sich unter anderem als Vorsitzender der Prüfungskommission der Gesellen- und Meisterprüfung, im Vorstand des Landesinnungsverbandes und der Kreishandwerkerschaft, im Verwaltungsrat der Innungskrankenkasse sowie im Aufsichtsrat der Genossenschaft Bäko. Elf Jahre lang bildete er im Rahmen eines Lehrauftrages an der Elisabeth-Knipping-Schule zudem junge Leute aus.

Für sein ehrenamtliches Engagement auf vielen Ebenen wurde Riede beispielsweise mit der Stadtmedaille, dem Ehrenbrief des Landes Hessen sowie der silbernen und goldenen Ehrennadel des hessischen Bäcker-Innungsverbandes ausgezeichnet.

Die Eheleute, die in den letzten 30 Jahren in Lohfelden wohnten, verband zudem das Hobby Singen. So waren beide in verschiedenen Chören wie dem Gesangsverein der Bäcker-Innung und dem gemischen Chor Bettenhausen aktiv. Therese und Christoph Riede hinterlassen drei Kinder und sechs Enkelkinder.

Die Beerdigung findet am Donnerstag, 11. April, um 10 Uhr von der Hauptfriedhofskapelle Karolinenstraße aus statt. (hei)

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