18 Anzeigen seit Montag

Trickbetrüger im Raum Kassel sind sehr aktiv

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18 Anzeigen wegen versuchten Betrugs gingen bei der Polizei ein. Dies ist ein Symbolbild.

Die Polizei warnt vor Betrügern, die aktuell Senioren abzocken wollen. Allein seit Montag sind der Polizei in Kassel 18 Betrugsfälle gemeldet worden, wo „Falsche Polizeibeamte“ und angebliche Verwandte versuchten, an Informationen über das Vermögen älterer Menschen zu gelangen.

Durch die intensive Aufklärungsarbeit der Polizei über die Vorgehensweise der Betrüger seien die betroffenen Bürger gewarnt gewesen und reagierten in den bisher bekannten Fällen vorbildlich, teilt Polizeisprecherin Tabea Spurek mit. Damit dies auch in Zukunft in den Köpfen der Bevölkerung verankert bleibe, informiere die Polizei weiterhin über diese Betrugsarten und gibt Tipps zum richtigen Verhalten bei beiden Maschen.

Tipps zum Schutz vor falschen Polizeibeamten

- Die Polizei erfragt am Telefon keine Details zu Kontodaten oder Wertgegenständen im Haus.

-  Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder familiären Verhältnissen preis.

-  Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf. Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.

- Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei.

-  Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

Tipps zum Schutz vor dem Enkeltrick

-  Antworten Sie nicht auf die Frage, lassen Sie sich stehst den Namen des oder der Anruferin nennen.

- Stellen Sie Fragen, die nur ihre vertraute Verwandte/ Bekannte richtig beantworten kann.

-  Wenn Sie ein komisches Gefühl haben und unsicher sind, rufen Sie sofort die Polizei unter 110 oder einen Familienangehörigen an und schildern sie den Vorfall.

-  Bewahren Sie höhere Wertgegenstände und Bargeldbeträge nicht zu Hause, sondern auf der Bank auf.  

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