Schüler schreiben ab dieser Woche Klausuren

Trotz Erkältungswelle: Abitur soll wie geplant geschrieben werden

Kassel. 1710 Schülerinnen und Schüler in Stadt und Landkreis stehen kurz vor ihrer Abiturprüfung.

Diese sind trotz vieler erkälteter Schüler und Lehrer nicht gefährdet. Denn obwohl einige Schulen besonders stark betroffen waren, scheint die Grippe- und Erkältungswelle inzwischen abzuebben. Die Klausuren werden deshalb voraussichtlich wie geplant stattfinden können.

Sollte sich ein Abiturient trotzdem mit ärztlichem Attest krankmelden, kann er an geplanten Ausweichterminen nachschreiben, sagt die stellvertretende Leiterin des Staatlichen Schulamtes Kassel, Sabine Schäfer. Für jedes Fach gebe es einen Ersatztermin und Ersatzvorschläge für die Prüfungsaufgaben.

Dass einzelne Schüler wegen Krankheit nachschreiben müssen, kommt immer wieder vor. Dabei könnte es auch in diesem Jahr bleiben, denn die Hauptinfektionswelle scheint überstanden. „Wir haben jetzt einen deutlich geringeren Krankenstand und für das Abitur noch keine Warnmeldungen“, sagt Ludger Becklas, Leiter des Goethe-Gymnasiums, an dem 110 Schüler zur Abiturprüfung zugelassen sind. „In diesem Jahr war es heftig“, schildert Becklas die vergangenen Wochen. In ein bis zwei Fällen sei es sogar vorgekommen, dass bei einer Klasse alle regulären Lehrer ausgefallen seien.

Ermunterung und Ansporn: Abiplakate schmücken Kasseler Schulen

Auch an der Albert-Schweitzer-Schule lasse die Krankheitswelle nach, sagt Schulleiter Stefan Alsenz. Dabei seien eher die jüngeren Jahrgänge und weniger die 101 Abiturienten betroffen. Grippale Infekte hätten derzeit keine akuten Auswirkungen. Und: „Die Lehrer beißen sich durch.“

Das gilt auch für viele Abiturienten, die sich mit Husten, Schnupfen und Kopfschmerzen mitunter durch die Lernphase quälen mussten und deren Aufregung angesichts der bevorstehenden Klausuren mächtig wächst. Am Freitag können sie endlich zeigen, was sie gelernt haben. Dann stehen die Englisch-Prüfungen an. (hei)

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